Nokia MD-12 Test – Winziger Bluetooth-Lautsprecher mit großem Wumms

Dieser Beitrag wurde vor mehr als 3 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Vor ziemlich genau einem Monat ist dieser kleine Schreihals im aktuellen Lumia-Grün in unserem Zuhause eingezogen – Genug Zeit also, um für einen Test, wie der Nokia MD-12 Bluetooth Lautsprecher sich im Alltag so schlägt. Und kurz gesagt: Ich möchte ihn nicht mehr missen.

Nokia MD-12 Wettrennen

Kennen gelernt haben wir den Nokia MD-12 auf dem Lumia Event zur Präsentation des 630. Dort standen überall in der Location verteilt die Bluetooth-Lautsprecher, die zu Beginn des Abends schon auf sehr seichter Lautstärke durch ihren ordentlichen Bass auffielen. Im späteren Verlauf des Events machten wir uns dann einen Spaß daraus, in der gesamten Wohnung nach geeigneten Resonanzkörpern zu suchen, die diesen Effekt nochmal um ein Vielfaches verstärken. Legt man den Nokia MD-12 nämlich in oder auf einen Hohlkörper – beispielsweise eine Kiste – entfaltet sich erst der volle Klang, der sich in diesem handlichen Lautsprecher verbirgt.

Darüber hinaus ist der Bass so satt, dass er das gesamte Gerät leicht zum Vibrieren bringt. Das bietet nicht nur einen besseren Klang, als ich ihn jemals aus einem kabellosen Lautsprecher gehört habe, sondern lädt auch zu lustigen Wettrennen ein, wenn man die Boxen voll aufgedreht auf glatte Flächen stellt. Für Spielkinder wie uns also schon mal ein kleiner Entertainment-Bonus. Durch die gummierte Fläche am Boden des Nokia MD-12 bleiben die Lautsprecher aber eigentlich an Ort und Stelle, wenn man es nicht gerade darauf anlegt, sie wandern zu lassen :) Und sollte eine Oberfläche doch mal zu glatt sein, kann man die gummierte Unterseite außerdem mit einem feuchten Tuch anfeuchten, um eine noch bessere Haftung zu erzeugen.

Nokia MD-12 Größenvergleich mit einer Kiwi (Kiwi for scale!)

Zu den technischen Daten: Der Nokia MD-12 Bluetooth Lautsprecher hat einen Durchmesser von 8,4cm und ist 3,8cm hoch. Somit passt er locker selbst in manche Hosen- oder Jackentaschen, und lässt sich wirklich überall hin mitnehmen. Bei einem Gewicht von 180 Gramm wirkt er trotzdem robust, was er auch unfreiwillig bereits bei mehreren Stürzen unter Beweis stellen musste  (die er aber ohne jegliche Schrammen oder Kratzer überlebte – typisch Nokia eben :D). Die maximale Lautstärke wird mit einem Schalldruckpegel von 95 dB bei 0,5m angegeben, was aber natürlich auch immer etwas von der Soundquelle abhängt.

Im Verhältnis zu seinem satten Klang ist er wirklich ein Winzling – hier mal ein Bild, wie der Nokia MD-12 im Vergleich zu einer Kiwi aussieht (Kiwi for scale!). Gerade im Sommer natürlich ein Pluspunkt, wenn man ihn mal eben mit in den Park oder zum Grillen nehmen kann, ohne dass er im Gepäck durch Größe oder Gewicht wirklich auffällt. Wir benutzen ihn meist aber innerhalb der Wohnung, wo wir ihn einfach immer dorthin mitnehmen, wo wir uns gerade aufhalten. Ziemlich praktische Sache, da man mal eben in die Küche oder ins Bad gehen kann, ohne die Musik zu unterbrechen, die man gerade hört. Und gerade unter der Dusche ist es mal ganz schön, wenn der Sound aus einem ordentlichen Lautsprecher kommt, statt aus dem Smartphone oder Tablet.

Die Wiedergabezeit wird mit maximal 15 Stunden angegeben, was ich je nach Lautstärke für realistisch halte. Bei uns hält er in etwa 12 Stunden, bis er das erste Mal durch einen Signalton leise darauf aufmerksam macht, dass er geladen werden möchte. Die Lautstärke regelt sich dann von allein etwas runter, damit der Akku noch länger durchhält – und geht wieder hoch, sobald er an eine Stromquelle angeschlossen wird. Zum Aufladen benutzt man ganz normal den Micro-USB-Anschluss an dem Gerät – das funktioniert unterwegs also auch mit jeder üblichen Power Bank.

Gekoppelt wird dieser Bluetoothlautsprecher von Nokia logischerweise mit… Bluetooth, was bei uns mit jedem getesteten Gerät (unabhängig vom Hersteller oder Betriebssystem) ohne Probleme geklappt hat. Noch schneller geht natürlich das Koppeln über NFC, was ebenfalls immer problemlos lief. Ist das Smartphone einmal mit dem Nokia MD-12 gekoppelt, wird man darüber auch über eingehende Anrufe oder Nachrichten benachrichtigt. Selbst in unserem Plattenbau mit dicken Stahlbetonwänden reicht die Bluetooth-Verbindung je nach Gerät auch über 10m hinweg durch mehrere Räume, ohne dass der Sound abbricht. Sobald eine Verbindung besteht, wird man übrigens durch ein Koppel-Geräusch darüber informiert – und durch ein weiteres Geräusch erfährt man, wenn ein Gerät entkoppelt wurde. Ziemlich praktisch, da der Nokia MD-12 selbst ja kein Display oder ähnliches hat.

Hätte man jetzt ein Nokia Lumia 930 oder 630/635, könnte man den Bluetoothlautsprecher dank eingebautem Mikrofon auch noch für Konferenzgespräche nutzen, aber das konnten wir in unserem Fall nie testen. Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass es auch einen 3,5mm Klinkenstecker gibt, aber auch den haben wir noch nie genutzt – letztendlich verfügen alle unsere Geräte, die Musik abspielen, auch über Bluetooth.

Nokia MD-12 Test – Großaufnahme

Erhältlich ist der Nokia MD-12 übrigens in den aktuellen Lumia-Farben: orange, grün, gelb und weiß. Ob noch weitere Farben dazu kommen, ist bisher unbekannt, aber zumindest eine schwarze Variante würde ich noch für recht sinnvoll halten. Mit dem strahlenden Grün konnte ich mich mittlerweile anfreunden, aber ich persönlich bin eigentlich ein Freund von optisch schlichter Technik. Da wir das Gerät aber netterweise sehr spontan von dem Lumia-Team zum Testen zur Verfügung gestellt bekamen, möchte ich mich dahingehend auch gar nicht weiter beschweren :) Was wirklich zählt, sind ja der Klang und die praktischen Funktionen, und in dieser Hinsicht bin ich wirklich komplett zufrieden.

Nokia MD-12 kaufen

Je nach Farbe gibt es die Nokia MD-12 Bluetooth-Lautsprecher derzeit bei Amazon zwischen 35 und ~50€. Meiner Meinung nach ein fairer Preis:

MD-12 in grün MD-12 in orange MD-12 in weiß MD-12 in gelb

Ein Kommentar Lust was dazu zu sagen? Dann ab in die Kommentare damit!

  1. Danke für den tollen Testbericht. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal danach gesucht, aber bisher nichts gefunden. Der Md 12 scheint ja auch noch nicht so lange zur Verfügung zu stehen. Ich werde mal in den lokalen Läden schauen, ob ich es irgendwo finde. Will es mir wenigstens vorher nochmal ansehen. Wenn es nur online geht, dann eben so. Danke auf jeden Fall :-)

    P.S.: Ich hätte ihn auch am liebsten in Schwarz. Werde ihn dann aber wohl in weiß nehmen.

    Auf diesen Kommentar antworten
    0

Schreibe einen Kommentar

Dein Name und deine E-Mail-Adresse sind optional. Möchtest du anonym kommentieren, lass die beiden Felder einfach frei.