10 Wünsche für Cortanas Zukunft

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Windows 10 ist jetzt seit einiger Zeit auf dem Markt. Damit wurde auch Cortana für die breite Masse freigegeben. In Deutschland ist Cortana nach wie vor im Alpha-Stadium, kann also deutlich weniger als die US-Version der persönlichen Assistentin. Wenn man Cortana nutzt, fallen einem viele Dinge ein, die man so machen möchte. Einiges davon kann Cortana, aber das Potential von ihr ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft… oder überhaupt angekratzt. Zeit, sich mal Gedanken zu machen was Cortana noch so können sollte.

Microsoft-Cortana

Ich möchte in diesem Beitrag 10 Dinge nennen, welche ich mir in Zukunft von Cortana wünschen würde. Vielleicht liest ja jemand von Microsoft mit und findet eine der Ideen gar nicht mal so doof. Und vielleicht haben wir in ein paar Monaten oder Jahren ja tatsächlich mal solche Funktionen in Cortana und sie wird wirklich zu einer nützlichen Assistentin für uns alle. Schließlich kommt sie ja auch auf Android und iOS und steht somit fast jedem zur Verfügung. Ich fang dann mal an.

1. Aktion wenn ich mich an einem bestimmten Gerät befinde…

»Hey Cortana, erinnere mich daran [Dinge zu tun], wenn ich das nächste Mal am Rechner bin.«
Das ist tatsächlich das, was ich mir am häufigsten wünsche. Eine Erinnerung ein Video zu schauen, welches mir empfohlen wurde, für welches mein Smartphone aber zu klein ist (Ernsthaft, ich hasse es auf unter 10 Zoll Videos zu schauen). Eine Erinnerung meine Bankgeschäfte zu machen, wenn ich den Rechner an mache. Eine Erinnerung eine App herunterzuladen, wenn ich das nächste Mal mein Smartphone in die Hand nehme. Das geht natürlich erst mit Windows 10 Mobile, denn Cortana für Windows Phone und Cortana für Windows 10 haben unterschiedliche Erinnerungsspeicher.

Eine Erinnerung daran ein bestimmtes Achievement zu holen, wenn ich mich das nächste Mal an meiner Xbox anmelde. Schließlich bekommt die auch Windows 10 und Cortana. Die Möglichkeiten die sich hierdurch ergeben sind ziemlich groß. Klar, ich kann mich erinnern lassen, wenn ich Zuhause bin, aber nach der Arbeit gehe ich zum Beispiel nicht mehr an den Rechner, bzw. nur sehr selten. Also bräuchte ich eine Erinnerung, wenn ich das nächste mal dran bin. Im besten Fall natürlich mit der Frage »Okay Marco, ich habe 2 Rechner und ein Tablet gefunden, bei welchem soll ich dich erinnern?«, damit ich nicht auf Arbeit mit einer Erinnerung genervt werde, die ich Zuhause brauche.

Eventuell könnte man das auch noch etwas weiter spinnen, dass Cortana nicht nur an etwas erinnert, sondern direkt eine Anwendung startet oder Seite aufruft. Bzw. einen Aktions-Button dafür bereit stellt, damit ich zum Beispiel von unterwegs einen Link an Cortana sende, den sie mir dann anzeigt, sobald ich am Rechner bin.

2. Aktion wenn ich eine bestimmte Anwendung starte/Website aufrufe…

Das Ganze kann man natürlich noch weiter spinnen. Ich bin bereits Zuhause. Bin bereits am Rechner. Aber ich brauche die Erinnerung nicht sofort. Jetzt öffne ich Groove Music und auf einmal meldet sich Cortana, weil sie mich dran erinnern will, dass ich mir noch das neueste Album von meinem Lieblingskünstler anhören wollte. Ich besuche eine bestimmte Seite und auf einmal kommt Cortana an und erinnert mich daran, dass ich noch etwas bestimmtes zu einem Thema recherchieren wollte. Oder auch hier, ich starte ein bestimmtes Spiel auf meinem PC oder der Xbox One und Cortana erinnert mich daran, dass ich vorher noch den neuen DLC laden wollte.

Hier sind die Möglichkeiten noch deutlich größer als bei dem ersten Punkt. So könnte ich Cortana zum Beispiel sagen, sie soll jedes Mal, wenn ich das Online-Banking meiner Bank aufrufe, auch ein bestimmtes Excel-Sheet aufrufen, in welchem ich meine Finanzen regle. Natürlich wieder mit der Auswahl, auf welchen Geräten das passieren soll. Ebenso könnte automatisch meine Arbeits-Playlist starten, wenn ich die »Neuer Beitrag«-Seite des Blogs öffne oder meinen Code-Editor anwerfe. Die Möglichkeiten hier sind enorm, Cortana würde die Arbeit am PC um ein Vielfaches erleichtern und automatisieren.

3. Erinnerung für eine andere Person…

Oft habe ich die Situation, dass ich meine bessere Hälfte an etwas erinnern möchte. Es wäre doch viel besser, wenn ich einfach Cortana anwerfen könnte und sage »Hey Cortana, erinnere meine Liebste an [Superwichtige Dinge tun], wenn sie nach Hause kommt«. Kommt sie nun nach Hause, ploppt Cortana bei ihr auf und zeigt ihr, ich hätte eine Erinnerung für sie erstellt. Klar kann ich ihr auch einfach sagen, sie soll sich eine eigene Erinnerung dafür machen, aber so spart man sich diesen Zwischenschritt. Geht natürlich nicht nur für Partner oder Freunde, auch im Business-Sektor ist das sicher interessant, wenn man seinen Mitarbeitern Erinnerungen geben könnte, ohne sie direkt damit zu nerven, wenn sie sie nicht benötigen.

Hier sollte natürlich vorher eine Abfrage stattfinden. Ich muss Personen explizit zulassen, die mir Erinnerungen eintragen können und ich bin natürlich auch jederzeit dazu in der Lage, das wieder zu unterbinden.

4. Erinnerung wenn ich mit einer Person zusammen bin…

Die obige Erinnerung aus Punkt 3 kann man noch etwas ergänzen. »[…] und ich bereits Zuhause bin«. Meine bessere Hälfte kommt also nach Hause und bekommt diese Benachrichtigung aber nur, wenn ich auch Zuhause bin. Alternativ umgekehrt, sie bekommt die Benachrichtigung nur, wenn ich noch nicht Zuhause bin. »Hey Cortana, erinnere mich daran meinem Bruder ein Bier auszugeben, wenn wir das nächste Mal zusammen in einer Bar sind.«, auch das wäre ein mögliches Szenario. Cortana schaut, wo bin ich gerade. Ist mein Bruder zufällig am gleichen Ort, schaut sie ob wir dort bleiben. Ein paar Minuten später bekomme ich dann die Erinnerung und das erste Bier ist für meinen Bruder kostenlos.

»Hey Cortana, erinnere mich daran meinen besten Freund anzurufen, wenn er mal wieder in der Stadt ist«. Der beste Freund wohnt in einer anderen Stadt, wenn er aber mal wieder da ist, will man ihn kontaktieren? Dann gibt er so etwas einfach für einen frei und schwupp wird man benachrichtigt, wenn er da ist. Natürlich ist Cortana so schlau zu erkennen, dass ich nach einem Anruf frage und zeigt mir nicht nur die Erinnerung, sondern bietet mir auch sofort einen Anruf-Button.

5. Ortsabhängige Erinnerung in einem bestimmten Zeitraum…

»Hey Cortana, erinnere mich daran Konzertkarten zu kaufen, wenn ich innerhalb der nächsten zwei Wochen in der Nähe einer Theaterkasse bin«, hier kann man gerne etwas mehr Freiheiten haben. Wenn ich im Zeitraum zwischen A und B hier und dort bin. Erinnere mich im Dezember an das und das, wenn ich dort bin oder auch, erinnere mich an dies und das, wenn ich Werktags zwischen 07:00 Uhr und 20:00 Uhr dort bin. Mich daran erinnern zu lassen Milch zu kaufen ist schließlich recht doof, wenn ich an einem geschlossenen Supermarkt vorbeilaufe. Wo man schon dabei ist, eine Erinnerung á la »Erinnere mich Milch zu kaufen, wenn ich in der Nähe eines geöffneten Supermarkts bin« wäre auch nicht schlecht. Technisch möglich wäre es. Ohne die Öffnungszeiten kann Cortana das bereits, da die Öffnungszeiten meist in Bing Maps hinterlegt sind, kann man das sicher verknüpfen.

6. Erinnerung vor/während/nach einem Termin…

Die Erinnerung an einen Termin ist nützlich. Ebenso die Erinnerung daran wann man los muss. Es wäre aber auch unheimlich praktisch, wenn ich Cortana darum bitten könnte, mich 10 Minuten vor einem Termin daran zu erinnern etwas bestimmtes zu tun. Oder eben in der Mitte des Termins daran erinnert, dass ich noch etwas nachschauen wollte. Sicher wäre es auch nicht verkehrt, wenn Cortana mich daran erinnern könnte, noch etwas bestimmtes zu tun wenn ein Termin vorbei ist. Nicht immer habe ich in der Hand wie lang der Termin geht, wenn er zum Beispiel von der Arbeit aus eingetragen wird oder meine bessere Hälfte einen Termin in unseren gemeinsamen Kalender einträgt und nachträglich die Zeiten angepasst werden.

7. Schlagzeilen zu einem bestimmten Thema erfragen

»Hey Cortana, gibt es aktuelle Schlagzeilen zu Windows 10?« ist sicherlich nicht verkehrt. Klar kann ich Cortana darauf hinweisen, dass ich generell in meiner Übersicht solche News sehen will, aber das ganze zu erfragen fände ich durchaus einfach. Besonders wenn es ein Thema ist, was ich sonst nicht auf dem Schirm habe. Ich lese etwas auf Twitter und will mich darüber informieren, also frage ich Cortana nach News zu dem Thema. Microsoft hat mit MSN News ein Portal für so etwas, verknüpfen sollte sich das also lassen. Microsoft hätte mehr Traffic auf seinem News Portal und ich spare mir die Suche.

8. Ergänzende Informationen zur Aufbruch-Erinnerung…

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»Hey Marco, du musst los. Achja, es regnet. Also nimm besser einen Schirm mit!« Cortana weist mich darauf hin, dass die Bahnen blöd fahren und ich lieber 10 Minuten früher zur Arbeit sollte. Sie weist mich auch so drauf hin, dass ich los gehen sollte, aber das mit den Bahnen ist durchaus praktisch. Was noch praktisch wäre, wenn Cortana mich darauf hinweisen würde, dass ich einen Regenschirm mitnehmen sollte, wenn es bald regnen sollte. Oder ein Hinweis á la »Draußen sind übrigens nur 6°C, zieh lieber eine Jacke an«. Verkehrsinfos bevor man los muss sind praktisch, Wetterinfos zusätzlich einzublenden wäre extrem hilfreich. Und mit MSN Wetter hat Microsoft ja ein Wetter-Portal.

9. Profilwechsel bei bestimmten Aktionen…

Es gibt in Windows Phone Ruhezeiten. Das ist so etwas wie eine »Bitte nicht stören«-Funktion. Aktivieren kann man sie auf drei verschiedene Arten. Entweder manuell, immer in einem bestimmten Zeitraum (z.B. Mo-Fr von 22-6 Uhr) oder auf Basis der Kalendereinträge (einzelne Kalender auswählbar). Das ist schon ganz nett, doch ich würde hier weiter gehen wollen. Früher hatte man in Smartphones Profile, einige Nischen-Systeme haben sowas bis heute. Es wäre doch schön, wenn man Profile definieren könnte, die behandeln wie mit WLAN, Bluetooth, NFC, Sound, GPS etc. etc. umgehen, wenn ich an einem bestimmten Ort bin oder zu bestimmten Zeiten, bei bestimmten Terminen. Die Ruhezeiten in ein Profil-System umwandeln, sodass man hier nicht mehr viel manuell vornehmen muss.

Zuhause brauche ich WLAN, der Sound kann aber ruhig auf die Hälfte reduziert werden, ebenso müssen mobile Daten nicht auf 3G laufen, 2G reicht vollkommen und spart Akku. NFC brauche ich auf Arbeit nicht, außerdem sollte da der Ton aus sein. Bin ich unterwegs, brauche ich weder WLAN noch NFC. Wenn Microsoft es richtig bauen würde, könnte Cortana uns hier viele Möglichkeiten geben und extrem viel Arbeit ersparen.

10. Infos zu Kontakten oder Orten…

»Hey Cortana, wann hat Stephan Geburtstag?« und dann kommt eben als Antwort das das Geburtsdatum, das Alter was erreicht wird und wie viele Tage/Wochen/Monate es bis dahin noch ist. Wo wohnt X, rufe die Website von X auf etc. etc. Man kann viele Informationen zu den Kontakten speichern, es wäre schön, wenn man sie auch mit Cortana abrufen könnte. Sicherlich kein extrem wichtiges Feature aber durchaus eines, welches man ab und an mal gebrauchen könnte.

Cortana ist noch jung. Im Gegensatz zu Siri und Google Now hat sie noch nicht Unmengen an Nutzerdaten schlucken können, um sich selbst zu verbessern. Cortana lernt immer mehr, aber so richtig nützlich ist sie für viele noch nicht. Ich mag sie sehr gerne, aber würde mir halt auch so viel mehr von ihr wünschen. In erster Linie Funktionsgleichheit mit der Version aus den USA, denn hier kann Cortana deutlich weniger als auf der anderen Seite des großen Teichs.

Man darf gespannt sein, wo die Reise mit Cortana noch hin geht. Das Potential hat sie, insbesondere da sie die einzige digitale Assistentin ist, welche in Kürze auf allen Haupt-Plattformen vertreten sein wird. Android, iOS, Windows und Windows Mobile dürften den Großteil des Marktes ausmachen. Über kleinere Umwege kann man Cortana sogar auf Mac OSX laufen lassen, damit sind fast 100% aller Nutzer abgedeckt und wenn Microsoft Cortana weiter entwickelt, werden auch immer mehr Nutzer dazu kommen, es muss sich eben nur für diese Nutzer lohnen.

Schön wäre auch, wenn Cortana mehr auf die Daten von Wikipedia und Wolfram Alpha zurückgreifen würde, denn so könnten deutlich mehr Fragen beantwortet werden und die große Lücke in dem Bereich zu Siri und Google Now würde sich endlich schließen. In den USA ist die Lücke nicht so groß wie hier in Deutschland, dennoch muss sie geschlossen werden, wenn Microsoft mit Cortana die Nummer eins der digitalen Assistenten liefern möchte.

Was meint ihr? Nutzt ihr Cortana auf Windows 10 oder vielleicht sogar Windows Phone/Mobile? Oder haltet ihr solchen Kram für Quatsch und Zeitverschwendung?

5 Kommentare

  1. Ich nutze Cortana sowohl auf meinem Nokia 930, wie jetzt auch an meinem Arbeitsrechner, der seit 2 Wochen unter Win 10 läuft. Die Nutzung ist aber eher sporadisch und betrifft im Moment ausschließlich „einfache“ Erinnerungen.

    Sobald die Möglichkeiten vielfältiger werden und Cortana sich hinsichtlich des Funktionsumfangs wirklich zu einer Art persönlichen Asisstentin entwickelt, werde ich den Dienst bestimmt häufiger nutzen. Deine Vorschläge gehen da auf jeden Fall in die korrekte Richtung.

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  2. hey cortana, nimm mich mal bitte in den arm und wisch mir die tränen weg.

    und dann mach daß ich nur irgendwas, ir-gend-et-was in diesem leben auf anhieb hinbekomme was mit Computern zu tun hat, zb ein Foto von meinem Lumia auf mein macbook schicken, ein e-book aus der hiesigen stadtbibliothek auf meinen kindle konvertieren, eine cd rippen und mit den richtigen metadaten aufs Autoradio blutuusen. nur eins, nur irgendwas, bitte bitte dann heirate ich dich und werde dich ewig lieben und ehren und dir tausend schöne kundendatenpakete machen. bis dahin muß ich Fotos mit speicherkarten rumreichen oder einfach ausdrucken und als Postkarte schicken, Papiertücher lesen und im auto grauenvolle Radiosender ertragen oder mit cd rumfuchteln.

    irgendwie habe ich damals, als mein Kumpel seinen ersten commodore C64 mit dem grünmonitor und der datasette frisch aufgebaut hatte und fortan nicht mehr zum abends abhängen erreichbar war weil er allabendlich irgendwas neues einrichten und ausprobieren mußte, schon geahnt, daß computer mehr Lebenszeit stehlen als frei machen für schöne dinge.

    ich mach die Kiste jetzt aus und setz mich mit einem Bier vor den Fernseher. der versteht mich und geht einfach an.

    PS: das macbook gibt auf dem wackligen Sofa ein prima bierflaschentablett ab.

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    • Hallo Alex,

      ich kann deinen Frust verstehen. Wenn man sich nicht von Anfang an mit Computern und dem Drumherum beschäftigt hat oder einfach nicht damit aufgewachsen ist, kann es schon manchmal frustrierend sein. Für alle anderen, ist der PC durchaus eine Zeitersparnis. Wenn man mal von Zeitfressern wie Facebook und Co absieht, aber da vernetzt man sich (im besten Fall) immerhin mit anderen.

      Lass mich dir bei ein paar angesprochenen Punkten vielleicht ein paar Tipps geben. Was die Fotos angeht, ist OneDrive eine hervorragende Möglichkeit diese auf allen Geräten synchron zu halten. Auch für Mac OS X gibt es hier einen Sync-Client, den du zum Beispiel zu einstellen kannst, dass ausschließlich dein Fotos-Ordner synchronisiert wird. Wenn du dann noch den automatischen Upload am Smartphone aktivierst (Oft ist dieser schon im Vornherein aktualisiert), sind alle Fotos direkt im OneDrive und synchronisieren sich so auch mit deinem MacBook.

      Das mit den eBooks wird schwerer, da Kindle ein geschlossenes System ist. Es gibt aber viele Alternativen, die hier deutlich offener sind.

      Eine CD zu rippen ist unter Umständen gar nicht notwendig. Kaufst du diese CD bei Amazon, dann hast du direkt in deinem Amazon-Account auch die MP3-Dateien, welche du dir (leider über ein eigenes Programm) herunterladen kannst und dann auch mit den richtigen Metadaten (ID3-Tags) auf anderen Geräten nutzen kannst.

      Es ist denkbar, dass Cortana dir bei bestimmten Dingen helfen kann. Zum Beispiel »Hey Cortana, zeig mir die Fotos, die ich gestern Abend im Park gemacht habe«, allerdings wird da dann voraussichtlich auch die Nutzung von OneDrive mit drin hängen. Bis dahin muss man hoffen, dass die Technik sich schnell weiterentwickelt. Zum Glück sieht man ja eine sehr starke Tendenz dazu, dass Alles immer einfacher werden soll.

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      • Hey Marco, danke für die freundlichen Tipps.

        Das Meiste ist mir im Grunde schon bekannt, und ich wäre ja auch offen für alles (sogar für die Apfelwelt…), und ich weiß schon was alles theoretisch(!) machbar ist mit OneDrive, kindle und Tolino, MacBook und MP3-Konvertern. Nur bleibe ich immer an irgendwelchen Profanitäten hängen und entferne mich bei dem, was ich tue, um ans Ziel zu kommen, meist immer weiter von dem, was ich ursprünglich mal machen wollte.

        Was vor 30 Jahren der Spruch meines Kumpels „nur noch eben den Drucktreiber installieren schon können wir die Klassenliste drucken“ war, das ist heute „nur eben schnell die Bluetoothverbindung von Kamera zum Macbook einrichten schon können wir Tante in Frankreich das Bild von der Kleinen schicken“ – das Ergebnis ist damals wie heute dasselbe, nach Stunden fruchtloser Tätigkeiten und am Ende aller Nerven schrieb man die Klassenliste mit Kulli und Papier von Hand und druckt man heute das Foto beim Discounter aus und schickt es als Postkarte. Ok, Murphy (ich hab das Buch „Murphys Computergesetze“ aus den 80ern noch hier, ist absolut zeitlos und nach wie vor gültig) trifft mich glaub noch härter als eh schon alle, aber ich stelle fest, daß ich zuviel Lebenszeit mit Dingen verbringe, die ich gar nicht wollte, um Dinge einfacher zu machen, die eigentlich gar nicht so kompliziert waren. Und mir fällt auf, daß das damals wie heutzutage kaum jemand hinterfragt.

        Und hier kommen Cortina, Siri und all die andren Süßen ins Spiel. Ich hoffe und bin absolut zuversichtlich, daß diese Mädels sehr schnell sehr gut und sehr sehr kompetent heranwachsen werden in ihrem Bemühen, EDV-Rollis wie mir das Laufen zu ermöglichen. Und darauf freu ich mich schon heute wie Max der Dackel wenn Herrchen kommt. Die Frage ist, welchen Preis man dafür zahlen muß in Form von völliger Datennacktheit. Klar ist, daß auch diese Mädels nicht aus blinder Liebe selbstlos alles für unsereiner tun werden, sondern ihre Dienste wie in ähnlichen Gewerben nur auf Gegenleistung herausrücken werden. Aber mei – wenn sie gut sind… meine EC-Karte ist nicht halb so sexy und verrät auch alles über mich wenn ich sie irgendwo durchziehe. Daher bin ich gern zu Deals zu beiderseitigem Nutzen bereit und bin sehr! gespannt, wie ich in weiteren 30 Jahren zurückblicken werde…und was Du in Deinem feinen Blog dann resümierst :-)

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        • Cortina und Drucktreiber sind übrigens Erfindungen meines MacBooks mit seiner immer phantasievollen Autokorrektur. Wie gesagt, irgendwo piesackt es mich doch immer wieder. Ich werte es als ein Zeichen von Zuneigung :-)

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