Crowdfunding für einen Kartoffelsalat – Die Kickstarter Erfolgsstory

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Kaum habe ich euch von dem letzten skurrilen Kickstarter-Projekt erzählt, schon entdecke ich das nächste – und diesmal ist es sogar verdammt erfolgreich. Die Idee ist simpel: Ein Amerikaner aus Ohio, der sich „Zack Danger Brown“ nennt, kündigt an, dass er einen Kartoffelsalat machen möchte – und sammelt auf Kickstarter Geld für dieses Projekt. Das war’s.

I’m making potato salad.

Basically I’m just making potato salad. I haven’t decided what kind yet.

Man würde meinen, dass man mit so einer Ankündigung nicht besonders viel Profit machen kann. Schließlich spenden mir auch keine wildfremden Menschen ihr Geld, wenn ich mir eine Stulle schmieren möchte. Aber irgendwie hat Zack Brown es hinbekommen, die Leute für seine skurrile Idee zu begeistern.

Sein ursprüngliches Ziel waren 10$ – aktuell hat er aber bereits 7626$ von 1145 verschiedenen Spendern zusammen. Und das, obwohl das Projekt jetzt noch 26 Tage weiterlaufen wird. Man möchte gar nicht daran denken, wie viel Geld er am Ende wohl zusammen haben wird.

Mit der Zeit sind aber natürlich immer verlockendere Belohnungen für die edlen Spender hinzu gekommen. Wer 25$ oder mehr spendet, bekommt zum Beispiel einen „I love Potato Salad“ Hut zugeschickt – und bei jeder Summe über 3$ bekommt man einen Happen des Salats nach Hause geschickt, insofern man in den USA lebt oder etwas für den Versand in den Rest der Welt dazu legt. Gerade bei einem Kartoffelsalat mit Mayo eine sehr verlockende Vorstellung, ihn mitten im Sommer mit der Post zu verschicken ;)

Da der Ansturm auf den Salat so groß ist, hat sich Zack Brown mittlerweile übrigens entschlossen, für die Zubereitung des Kartoffelsalats eine Halle zu mieten, das ganze Spektakel live zu übertragen und anschließend eine Pizza Party mit den Spendern, die mindestens 10$ beigesteuert haben, zu veranstalten. In dem Livestream sollen dann auch alle Namen der Unterstützer laut vorgelesen werden – Ich bin gespannt, wie gut sich das mit steigender Anzahl noch umsetzen lässt.

Dann lassen wir uns mal überraschen, wie sich die Kartoffelsalat Erfolgsstory noch entwickeln wird. Ein Risiko hat Zack Brown nämlich fairerweise noch selbst eingeräumt:

It might not be that good. It’s my first potato salad.

Via kotaku.com Bildquelle Wikipedia

Ein Kommentar

  1. Oha, ich lach mich schlapp! Wieso funktioniert bei mir sowas nicht? Muss ich direkt mal ausprobieren :)
    Danke für eure beiden Kommentare – da freu ich mich ja schon über meine Lumia Post! Mir ist es nämlich auch erst wieder eingefallen, als ich zu Hause die Bilder angeschaut hab!

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