Deliver us the Moon Kickstarter-Kampagne gestartet

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Es gibt Spiele, die mir egal sind. Es gibt Spiele die interessant klingen. Es gibt Spiele auf die ich mich freue. Und es gibt Deliver us the Moon, also Spiele die bei mir einen Hype entfachen. Deliver us the Moon ist ein Spiel von niederländischen Indie-Entwicklern, welches grafisch und vom Setting her begeistern kann. Aufmerksam wurde ich durch den Let’s Player und Twitch-Streamer Gronkh, der eine frühe Alpha-Version des Spiels in seinem Stream angespielt hat. Die Liebe zum Detail und das komplette Ambiente fesselten mich direkt.

Deliver us the Moon

Hier im Bild der Astronaut, welchen man spielen wird und A.S.E.

Die niederländische Entwicklerschmiede nennt sich KeokeN Interactive und besteht aus vier Leuten. Dass Einzelpersonen wirklich beeindruckende Spiele entwickeln können, wissen wir spätestens seit Minecraft, aber auch viele andere Spiele sind seitdem auf den Markt gekommen, die von Teams kleiner als fünf Leuten bestanden. Interessant war, dass niemand wirklich KeokeN Interactive kannte. Auf Twitter hatten sie mal eben etwas über 400 Follower, bevor Gronkh das Spiel gespielt hat. Weil er Deliver us the Moon selbst so gefeiert hat, rief er dazu auf, den KeokeN Interactive auf Twitter zu folgen. Wenige Stunden später waren es auf einmal über 10.000 Follower. Etwas später hatte man dann fast die 14.000 erreicht und noch über 12.500 davon sind geblieben. Inklusive mir.

Ich muss zugeben, ich beobachte häufiger Projekte bei Kickstarter, habe aber noch nie irgendein Projekt unterstützt, weil die Gefahr einfach zu groß ist, dass aus dem Projekt nie etwas wird. Den Jungs von KeokeN vertraue ich da aber irgendwie und daher hab ich einfach mal in die Space Audio Edition investiert. Ich sammle Soundtracks und neben dem Spiel selbst, kriege ich für die Unterstützung auch noch den Soundtrack. Anzumerken ist an der Stelle, dass man nach aktuellem Stand nur eine Steam-Version bekommt, wenn man ein entsprechendes Unterstützungspaket wählt. Man versucht aber, das auch für die Xbox zu ermöglichen. Sollte ich einen Steam-Key bekommen, werde ich den hier wohl im August verlosen, denn ich will es definitiv auf der Xbox One zocken.

Worum geht es bei Deliver us the Moon? Das unvermeidbare ist passiert. In einer nahen Zukunft haben die Menschen es tatsächlich geschafft, alle Ressourcen auf der Erde aufzubrauchen und den Planeten fast unbewohnbar zu machen. Also schickt man einen Astronauten auf eine »Do or die«-Mission, in welcher er den Mond zur neuen Erde machen soll. Warum man an der Stelle nicht den Mars nimmt, welche deutlich besser dazu geeignet ist, kann ich mir nur dadurch erklären, dass wir Menschen eine gewisse emotionale Bindung zu diesem kleinen nutzlosen Klotz haben, der da um uns rum kreist. Außerdem sieht man die Erde von dort aus noch.

Auf dem Mond ist man nicht alleine. Mit einem kleinen Companion-Roboter namens A.S.E. Dieser wird euch vor eventuelle Gefahren warnen und/oder beschützen. Welche Gefahren das sind, weiß man an dieser Stelle noch nicht. Da es auf dem Mond unseres Wissens nach kein Leben gibt, kann man davon ausgehen, dass es hier ein bisschen in die Fantasie abdriften wird. Aber was wäre eine Survival-Simulation ohne Gegner? Vielleicht sind ja auch die Menschen Schuld an dem Leben auf dem Mond, denn schließlich sieht es so aus, als hätte man dort bereits gebaut. Allerdings vermutlich erfolglos.

Bauen, überleben, Menschheit retten. Was man eben so macht, wenn man gerade etwas Zeit hat. Damit das nicht langweilig wird, hat KeokeN Interactive sich gedacht, dass ein Episoden-Release sinnvoll wäre. Fünf Episoden wird es geben, die alle jeweils eine spezielle Mission beinhalten. Je drei Monate Zeit hat man, bis die nächste Mission kommt, es wird also vom Release an (im August 2016) ein Jahr lang neue Missionen geben, die Letzte im August 2017. Zumindest die letzte geplante Mission, wer weiß ob es noch weitere geben wird?

Was mich als Xbox-Gamer sehr freut: Deliver us the Moon wird es nicht nur auf dem PC geben, sondern auch die Xbox wird bedient. Das ist kein Stretch Goal, sondern ist fest geplant. Von der PS4 ist bisher keine Rede. Das Spiel ist mit der Unreal Engine 4 entwickelt worden und das sieht man, denn es sieht einfach verdammt gut aus. Vermutlich setzt man hier sehr viel auf DirectX 12 um das zu wuppen.

Deliver us the Moon Stretch Goals

KeokeN Interactive versucht übrigens auf 100.000€ zu kommen, um Deliver us the Moon entwickeln zu können. Laut deren Rechnung am Ende der Kickstarter-Kampagne sind das etwa 43% der Summe, die die Entwicklung verschlingen wird. Bekommt man mehr zusammen, gibt es auch mehr. Acht Stretch Goals hat man sich gesetzt. Je 25.000€ mehr, bekommt man Features, die es sonst aus Kostengründen nicht ins Spiel schaffen würden. Geplant ist bisher eine First-Person und Third-Person Ansicht, bekommt man aber 125.000€ zusammen, wird es noch eine Möglichkeit geben eine so genannte »In Helmet Experience« zu erleben. Hier wird das First Person Interface so angepasst, als wäre man wirklich im Helm.

Besonders interessant wird das, wenn man auf insgesamt 150.000€ kommt. Denn das zweite Ziel ist Virtual Reality, also eine Unterstützung der Oculus Rift und Co. Bei 175.000€ gibt es noch mehr Mondbasen, welche man erforschen kann. Bei 200.000€ gibt es eine sechste Episode oben drauf. Bei 225.000€ gibt es weitere Fahrzeuge auf dem Mond, zusätzlich zu den eh schon verfügbaren. Bei 250.000€ wird das komplette Spiel synchronisiert, was definitiv der Atmosphäre zuträglich wäre. Das für mich interessanteste Stretch Goal bekommt man allerdings bei 275.000€ und daher hoffe ich, dass Gronkhs Spendenstream am Freitag Früchte trägt. Denn dann gibt es Local-Coop Missionen. Ich kann also mit meiner bessere Hälfte auf dem Sofa zusammen den Mond unsicher… ähm sicher machen. Bei 300.000€ gehen den Jungs die Ideen aus und sie starten ein Community-Voting, denn dann dürfen wir entscheiden was noch ins Spiel kommt.

Ich freue mich auf jeden Fall extrem auf das Spiel und hoffe dass die 100.000€ zusammen kommen, allerdings zweifle ich in dem Fall nicht wirklich dran. Ohne, dass wirklich wer darüber bisher gesprochen hat, sind wir jetzt zu diesem Zeitpunkt schon bei 13.903€ und die Kampagne läuft noch 33 Tage. Wer sich das Spiel mal ansehen will, der kann sich auf Twitch die früheren Übertragungen von KeokeN Interactive anschauen. Ansonsten gehe ich stark davon aus, dass man das Spiel am Freitag bei Gronkh auf Twitch auch nochmal sehen wird.

Deliver us the Moon auf Kickstarter

3 Kommentare

  1. Uiuiui! wie tief haben die Entwickler in die Tasche gegriffen, das du so lobend über das Spiel schreibst? Es ist ja vielleicht so, das es gut aussieht und sowas, aber so ein Hype? Ich habe Dich wohl falsch eingeschätzt. Als ich damals gesehen habe, das du keine Werbung hast, war ich froh. Aber du verdienst dein Geld wohl durch nicht gekennzeichnete sponsored Posts.

    Ein Leser weniger!

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    • Auch hallo. Wenn du den Beitrag aufmerksam gelesen hättest wüsstest du, dass ICH in die Tasche gegriffen habe. Ich habe 25€ zur Unterstützung dazu gegeben, weil ich mich auf das Spiel freue. Man kann meine Meinung nicht kaufen. Zitat ich, auf der Danke-Seite (Für dich extra verlinkt, damit du sie auch findest) von kaiserkiwi: »Ich habe in erster Linie kein Interesse daran mit kaiserkiwi Geld zu machen und verzichte daher komplett auf Werbung oder bezahlte Beiträge.«

      Man kann mir Dinge anbieten, damit ich darüber schreibe. Zum Beispiel ein Smartphone zum Test für einige Wochen, dann schreibe ich darüber. Aber damit ist nur der Beitrag »gekauft« (wenn du es so nennen willst), nicht aber die Meinung. Die bilde ich mir selbst.

      Meine Beiträge kommen von mir und von niemand anderem. Ich habe einen gut bezahlten Vollzeit-Job und bin nicht auf Geld durch meinen Blog angewiesen. Nicht im geringsten. Klar freue ich mich über Spenden oder ähnliches, die meine Arbeit hier honorieren, aber ich mache von diesen hier nichts abhängig. Selbst wenn KeokeN mich ins Spiel einbauen würde und mir eine wichtige Rolle geben würde, würde das meine Meinung über das gesamte Spiel nicht ändern. Über die Entwickler, die offensichtlich coole Säue sind sicherlich, aber das Spiel wäre dadurch nicht besser oder schlechter.

      Richtig ist, dass ich nicht weiß, wie das Spiel ist. Ich habe es noch nicht gespielt, weil es noch nicht draußen ist. Aber ebenso wie sich Leute auf das neue Tomb Raider freuen oder ähnliches, freue ich mich auf dieses Spiel, ohne es je gespielt zu haben. Kann sein, dass ich enttäuscht werde, wie damals bei Cube World. Kann aber auch sein, dass meine 25€-Investition sich auszahlt und das mein Spiel des Jahres wird.

      Ich verdiene mein Geld mit meinem Job. Das hier ist mein Hobby. Maximal kriege ich alle paar Monate mal einen 25€ Amazon-Gutschein durch die Partnerlinks hier, aber du würdest dich wundern, wie wenig bei sowas selbst bei 1.000 täglichen Besuchern rum kommt.

      Und danke dafür, dass du diesen Blog nicht weiter liest und dass du bisher offenbar still warst. Denn auf dich zu verzichten, wird mir eine Freude sein und ich denke, da spreche ich hier für alle Autoren. Leb wohl :)

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      • Da muss ich dir, kiwiKaiser, vollkommen zustimmen. Auf solch einen Leser der offensichtlich, nicht mal richtig lesen kann, sonst wüsste er, dass das dein Hobby ist, steht ja auch in deinem Blog beschrieben, können wir verzichten. Naja, Trolle gibt es halt – überall. :)

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