CODE – Ein Kurzfilm übers coden

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Es ist oft viel Fluchen. Es ist ebenso oft viel Grübeln. Aber das Gefühl, wenn man es geschafft hat, ist unbeschreiblich. Einfach weil man es selbst ist, der etwas geschaffen hat. Programmieren, coden, entwickeln oder wie auch immer man es nennen möchte. Die Begriffe sind mittlerweile aufgeweicht, wenngleich es noch immer Leute gibt, welche mit der Mistgabel wedeln, wenn jemand sagt, dass er eine Website programmiert. Eines bleibt aber immer gleich: Es lohnt sich, coden zu lernen.

In diesem Kurzfilm geht es genau darum. Schön gemacht, anhand der WWDC von Apple – eine Entwicklerkonferenz für iOS, macOS und Co. Als Webentwickler ist es bei mir ein klein wenig aufwändiger, mit 5 verschiedenen Sprachen etwas zu entwickeln, aber es klingt auch einfach komplizierter als es ist. Denn es ergibt alles Sinn. Die Anfänge sind schwer. Viele denken, sie würden es nie schaffen etwas zu entwickeln, wenn der erste Aha-Moment aber da war, hat man die größte Hürde überwunden. Auch wenn man sehr sehr oft vor Problemen stehen wird, welche einen Stunden, Tage oder Wochen kosten werden. Umso mehr lohnt es sich am Ende.

Algorithmen sind wohl das, was die meisten am ehesten abschreckt. Man denkt nicht, dass man so einen komplizierten Algorithmus wie Google, Facebook und Co entwickeln kann, um eine App, eine Website oder ein Spiel zu entwickeln. In 11 Jahren als Webentwickler, kam ich zwei mal in die Verlegenheit, einen komplizierten Algorithmus zu entwickeln. Das ist seltener als man denkt. Oftmals sind es nur Anweisungen wie »Mach das, wenn ich hier klicke« – Extrem vereinfacht dargestellt. Aber das ist das Gute, man kann mit dieser vereinfachten Darstellung anfangen und sich dann immer mehr hocharbeiten.

Wenn man mich fragt, ob ich mich mit 16 lieber für einen anderen Weg entschieden hätte, würde ich maximal sagen, dass ich mich gerne auf noch mehr Sprachen gestürzt hätte. Aber mit der Webentwicklung habe ich zum Glück ein Feld erwischt, welches auch noch in vielen Jahren eine Zukunft haben wird, trotz all dieser Apps, welche uns den Tag vereinfachen oder uns die Zeit rauben. Coden lernen lohnt sich und ich kann jedem nur empfehlen, es mal zu versuchen.

3 Kommentare

  1. Schönes Video, wirklich. Bei Präsentationen wie der WWDC, wenn ich sehe wie mein Twitterstream dann abgeht, denke ich mir auch immer wieder „Clara, hättest du nur programmieren gelernt“. Hab ich leider nicht und ich denke nun bin ich sowieso zu alt.
    Schade, denn man scheint damit viel Spaß haben zu können.

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    • Ich bin ja der Meinung, dass es nie zu spät dafür ist. Auf der WWDC wurde sogar eine Frau gezeigt, die jenseits der 80 war und gerade ihre erste App in den Store geschmissen hat. Ich kenne Swift selbst nicht, aber damit ist es wirklich leicht.

      Webentwicklung ist glaube ich weniger greifbar, wenn man sowohl Frontend (also das was der Nutzer sieht) und Backend (also das was im Hintergrund passiert, wie das abschicken dieses Kommentars) versucht zu lernen. Hier ist alles ziemlich aufgesplittet. Bei der Appentwicklung hast du im Normalfall zwei Sprachen, eine für die Funktionen, eine für das Design. Bei Swift scheint es nur eine zu sein, wenn man dem Video glauben darf.

      Ich persönlich fühle mich allerdings mit den 5 Sprachen wohler, da jede ihren speziellen Anwendungsfall hat. HTML, um den Elementen zu sagen was sie sind (Überschrift, Button, Link etc). CSS, um ihnen zu sagen wie sie aussehen. JavaScript, um den Elementen eine Funktion zu geben. PHP um eingegebene Daten im Hintergrund zu verwalten, auszuwerten und Co. Und MySQL, für die Datenbanken, um diese Daten auch abzuspeichern.

      Ich tu mich da ein bisschen schwer, wenn ich das Ganze mit nur einer oder zwei Sprachen machen soll :D

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