Mein 2014 in Worten

Dieser Beitrag wurde vor mehr als 3 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Derzeit ist ja wieder jeder dabei ein bisschen die Tastatur zu verprügeln, weil sich das Jahr dem Ende zuneigt. Ich möchte da auch einfach mal mitmachen, um mein Jahr Revue passieren zu lassen. Denn im Gegensatz zu den letzten Jahren war 2014 ein wirklich gutes Jahr für mich in so gut wie jedem Bereich. Auch hier im Blog hat sich einiges getan und auch dazu möchte ich ein bisschen was schreiben.

kaiserkiwi auf Lumia 735

Das Jahr begann für mich recht anstrengend. Ich begann eine neue Beziehung, welche am 23. Dezember nun ihr Einjähriges feierte. Das Problem war allerdings, dass uns fast 400km trennten. Ich Berlin, sie Bielefeld. Ich bin kein Mensch für Fernbeziehungen, aber irgendwas sagte mir dass es sich lohnt. So waren die ersten Monate des Jahres ein ziemliches hin und her, welches auch definitiv ins Geld ging. Wir konnten uns einfach nicht daran halten, uns nur 1-2 Mal im Monat zu sehen :D Im April war der Kampf dann zum Glück vorbei und sie zog zu mir nach Berlin.

Währenddessen arbeitete ich immer weiter daran meinem alten Namen den Abschied zu bringen. Im Hintergrund erschuf ich einen neuen Namen für meine Projekte, eine neue Identität. Nebenbei auf Events wie der Vorstellung des HTC One M8, klotzte ich ran alles pünktlich zu schaffen. Auch das Samsung Galaxy S5-Event fiel in diesen Zeitraum, in dem ich eigentlich ständig unter Strom stand. Umzug der besseren Hälfte koordinieren und im Hintergrund noch den ganzen Umbau des Blogs und einiger anderer Dinge.

Pünktlich zum 6. Bloggeburtstag habe ich es deswegen leider auch nicht geschafft. Einige weitere Events, wie zum Beispiel die Lumia WG mit der Vorstellung des Lumia 630 vergingen und am 30. Mai wurde dann der kaiserkiwi endlich geboren. Der ganze Kram verlief weitestgehend glatt und der kleine dicke Vogel wurde gut aufgenommen. Seitdem arbeitete ich immer weiter daran, alte Projekte umzuziehen und umzubenennen. Fertig wurde ich tatsächlich damit erst gestern am 29. Dezember, als ich das letzte große Projekt umgezogen und umbenannt habe. Durch die Größe von 30 GiB war der Umzug ein klein wenig größer, als der mit 3 GiB eher kleine Blog.

Während dieser Zeit lief es privat eher ruhig. Alles war so wie es sein sollte, meine bessere Hälfte und ich lebten uns zusammen ein und renovierten das Wohnzimmer, welches nun erstmalig seitdem ich hier wohne nicht komplett hässlich ist. IKEA sei Dank kann man seine Wohnung für wenig Geld ja recht ansehnlich einrichten. In der Zeit lernte ich auch Bochum und einige weitere Teile des Ruhrgebiets kennen und war allgemein weit mehr unterwegs, als ich es früher war.

Seit dem 02. Juli hat sich eine kleine Tradition eingebürgert, welche meine Follower auf Twitter sicherlich gut kennen. Jeden Mittwoch gehe ich mit meiner besseren Hälfte in den MacLaren’s Pub Berlin, welcher dem gleichnamigen Pub aus der Serie How I Met your Mother nachempfunden ist. Seitdem habe ich viele liebe nette Menschen kennen gelernt, die teilweise extra aus ganz Deutschland angereist sind, nur um auch einfach mal dabei zu sein. Viele Menschen, die ich Online bereits länger kannte und endlich mal in echt treffen durfte.

Einen Tag nach dem ersten von vielen Traditionsmittwochen war dann auch der Lumia Summerglow, in welchem ich das Lumia 930 das erste Mal live sehen konnte. Wer meinen Test zum Lumia 930 verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass ich mit dem Gerät nicht so glücklich wurde, da meine Erwartungen einfach viel zu hoch waren. Achja, Anfang des Jahres bin ich nach 5 Jahren komplett auf Windows Phone umgestiegen. Nokia war so nett und stellte mir damals das Lumia 1520 zum testen bereit, welches mich dann letztendlich überzeugt hat, dass Android einfach nicht mehr das System ist, welches zu mir passt.

Allgemein ging ich weg von Google. Nutzte ich früher quasi jeden einzelnen Dienst von Google, trifft es heute nur noch die Suche und YouTube. Das meiste finde ich in besserer Qualität bei Microsoft oder an anderen Stellen. Dank Office 365 hab ich ein vollwertiges Office-Paket und unendlich Speicher bei OneDrive und muss mich nicht mehr mit GoogleDrive oder den schwachen Google Docs rumschlagen, mit HERE Maps bietet Nokia in meinen Augen weit bessere Karten als Google und Outlook.com ist um ein vielfaches einfacher zu bedienen als GoogleMail. Zudem habe ich das Gefühl bei Microsoft sind meine Daten besser aufgehoben. Schließlich verdienen sie nicht ihr Geld mit meinen Daten, wie Google es macht.

Aber ich drifte ab. 2014 war bis zu dem Punkt zwar anstrengend, aber großartig. Ich habe viel geschafft. Ich habe viel unnützen Kram aus dem Weg geräumt und ich bin das erste Mal seit sehr sehr langer Zeit zufrieden mit dem was ich habe, was ich bin und was ich erreicht hab. Dass mein befristeter Arbeitsvertrag im August zu einem unbefristeten wurde, setzte dem ganzen noch die Kirsche auf den eh schon großartigen Eisbecher mit Sahne.

Mit dem September stand dann wieder ein aufregender Monat für mich bereit. Die IFA ist für mich immer so ein kleines Highlight, bei dem ich seit 2009 jedes Jahr zu Besuch bin. Nachdem durch die Begleitung des letzten Jahres die IFA 2013 eher in schlechter Erinnerung blieb, war 2014 mit meiner besseren Hälfte zusammen wieder einmal großartig. Besonders da wir einen Tag vorher von Microsoft Berlin ins Büro gerufen wurden, um uns das Lumia 730/735 und Lumia 830 anzusehen. Ab dem Punkt war ich verliebt und wusste, welches mein neues Smartphone wird und dass ich einfach keinen High End Knochen mehr brauche.

Ich trennte mich von meinem alten geliebten Lumia 720, von meinem Lumia 1520, mein HTC One ging auf Reisen und auch das Nexus 7 (2013) wechselte seinen Besitzer. Alleine schon, weil ich mittlerweile ein Surface Pro 2 hier zu stehen habe, bei welchem ich euch noch immer einen Test schuldig bin >_< Dennoch warte ich noch immer auf das Surface Mini, denn letztendlich habe ich kein mobiles Tablet mehr, 10″ sind mir schlichtweg zu groß. War ich früher mit 2 Smartphones und einem Tablet unterwegs, begleitet mich jetzt nur noch ein Mittelklasse-Smartphone, welches ich in meinem Lumia 735 Test sehr empfehlen kann und ein alter Kindle Touch. Meine Ansprüche sind nicht niedriger geworden, die Technik ist mittlerweile einfach nur gut genug geworden.

Im September wurde auch der Server geupdatet, auf dem meine Seiten früher lagen. Ein einfaches Webspace-Paket, mit welchem mein Anbieter wohl leider überfordert war. Veraltete PHP-Versionen (Auch nach dem Update), veraltetes MySQL und ständige Ausfälle brachten mich dazu, mir das ganze nochmal zu überlegen. Der Stress und die Überheblichkeit des Anbieters wurde mir einfach zu viel, sodass ich kündigte. Glücklicherweise wollte der alte Anbieter ab dem 01.01.2015 plötzlich eine jährliche Zahlung, wodurch ich ab da ein Sonderküdigungsrecht geltend machen konnte und mir einen vServer geholt haben.

Diesen habe ich mir Ende November dann zugelegt. Eine ganz neue Welt öffnete sich mir. Ich hatte noch nicht viel Erfahrungen mit Serververwaltung gesammelt und einige rieten mir davon ab, da sowas eben kein Spielzeug ist. Aber ich lerne sehr schnell und erkenne logische Zusammenhänge besser als viele andere Menschen. Dadurch war es für mich zum Glück kein Problem innerhalb eines Monats alles darüber zu lernen, was ich zum Betrieb und zur Absicherung wissen musste und mit einem kleinen Rückschlag wegen einer fehlerhaften Anleitung zum Partitionieren des Servers, habe ich den kompletten Umzug auch geschafft.

Meine Domains liegen jetzt bei einem Domainregistrar, der sehr schnell und zuverlässig arbeitet und mein vServer bei einem Anbieter, der sich durch hohe Kompetenz und Schnelligkeit auszeichnet. (Wenn man von der fehlerhaften Anleitung mal absieht) Durch den vServer ergeben sich viele Vorteile. So wurden alle Seiten von mir um ein Vielfaches schneller. Zudem habe ich endlich Zugriff auf die Error-Logs und kann Fehlern so schnell auf den Grund gehen. Ebenso kann ich endlich wichtige Pakete selbst installieren und die Seiten per GZIP verkleinert ausliefern. Aber ein Vorteil ist zeitgleich ein Nachteil.

Vorteil: Ich kann jeden Fehler selbst beheben. Nachteil: Ich muss jeden Fehler selbst beheben. Wozu das führen kann, seht ihr ja im Rückschlag-Beitrag ;) Aber die Vorteile überwiegen deutlich und so schließe ich das Jahr damit ab, dass ich fast alles erreicht habe, was ich erreichen wollte und ich mir um nichts Gedanken machen muss, was ich im letzten Jahr liegen ließ. Das einzige was ich nicht geschafft habe, war mein Gewicht zu reduzieren. Durch die anstrengenden Jahre zuvor habe ich mal eben knapp 30kg zugenommen, zwar auch an Muskelmasse, aber eben auch sichtbar an Fett. Und das wollte ich 2014 eigentlich angehen. Nun habe ich aber das komplette nächste Jahr.

Ich werde mein 2014 mit meinem komplett neuen Freundeskreis, der sich die letzten Monate bildete ausklingen lassen und zufrieden ins neue Jahr starten können. Ich hoffe euch geht es ähnlich.

Und 2015?

Ich bin kein großer Fan von Neujahrsvorsätzen. Wenn ich mir etwas vornehme, mache ich es normalerweise sofort und nicht an einem Datum fest, aber manchmal hilft es dann doch. So habe ich am 01.01.2015 mein 5-Jähriges in Sachen Rauchfreiheit und bin nach wie vor sehr stolz darauf. Jetzt ist es an der Zeit meinen Körper wieder in Form zu bringen und nachdem ich aus 2014 keine offene ToDo-Liste mitnehme, kann ich mich 2015 neuen Dingen widmen.

Vor einigen Wochen fing ich privat wieder an zu programmieren, was mir wieder sehr viel Spaß macht. Das will ich 2015 weiter führen und mich neben der Webentwicklung auch an die App-Entwicklung wagen. Hier habe ich zwar schon einiges ausprobiert, aber etwas vorzeigbares schaffte ich bisher nicht. Die Grundlagen in dem Bereich sind aber da und das werde ich definitiv in Angriff nehmen auszubauen.

Ansonsten steht für 2015 nur noch ein Umzug auf dem Programm. Ich wohne jetzt fast 7 Jahre in dieser Wohnung und langsam wird es Zeit sich etwas größeres und schickeres zu suchen. Alleine schon, weil ich nicht mehr alleine wohne und 2 Zimmer auf Dauer einfach eng werden. Liegt vielleicht aber auch an den zusätzlichen Kilos :D Wie dem auch seit, Mitte des Jahres wollen wir innerhalb von Berlin umziehen und damit einen weiteren neuen Abschnitt beginnen. Man darf gespannt sein.

Und ihr?

Wie war euer Jahr? Eher positiv oder hat sich das Negative eher oben gehalten, bzw. euch unten? Und was plant ihr nächstes Jahr so? Was wollt ihr besser machen? Das sind übrigens nicht nur Floskeln, mich interessiert das wirklich ;) Also kommt schon, schreibt es mir in die Kommentare :)

Ich wünsche euch dann mal einen guten Rutsch!

3 Kommentare

  1. Das war ein schöner Jahresrückblick mit einer guten Balance zwischen technischen und privaten Dingen. Ich freue mich für dich, dass es in Sachen Beziehung so toll klappt und hoffe, euch im nächsten Jahr auf dem Bloggertreffen wiederzusehen.

    Here Maps habe ich vorher noch nie getestet, es jetzt aber einmal gegoogelt und den (weiten) Weg von mir aus zum MacLaren’s Pub heraus gesucht. Ich hab ja jetzt ein Jahr, vielleicht auch mal dort vorbei zu schauen.

    Ich wünsche Kathi und dir einen guten Rutsch und viel Glück bei der Wohnungssuche im neuen Jahr!

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    • Danke :) Ich denke schon, dass ich auch dieses Jahr wieder beim Bloggertreffen dabei sein werde :) Aber angesichts des geringen Abstands könnte man sich ja auch vorher mal treffen, wie du schon sagtest das MacLaren’s bietet sich an :) Bist also gerne willkommen :)

      Danke! Da der Rutsch ja schon vorbei ist, wünsche ich einfach mal ein frohes neues Jahr :)

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  2. Mein lieber Marco,
    möge dir das neue Jahr, genauso viel Glück bescheren, wie du es im alten Jahr geschenkt bekommen hast.

    Ich wünsche dir und auch Kathi, einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Habe dich sehr lieb. <3
    Deine Mum

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