Die ersten Tage mit dem iPhone 7

Es ist jetzt fast 2 Jahre her, da durfte ich mir mal ein iPhone 6 anschauen und dieses ungefähr vier Wochen testen. Damals war ich noch eingefleischter Windows Phone Nutzer, doch dass dieses System von der Bildfläche verschwunden ist/verschwindet, brauche man sicherlich niemandem mehr zu erzählen. Hier als Zitat eine Aussage von mir aus dem Testbericht von damals: »Bei der Wahl zwischen Android und iOS wäre iOS der klare Sieger.« Und da das die einzige Wahl ist, welche ich noch habe stand für mich fest, Android kann nur eine Zwischenlösung sein. Also willkommen in der langen Reihe meiner Smartphone-Historie, iPhone 7!

iPhone 7 von hinten

Die Antennenstreifen beim mattschwarzen iPhone 7 fallen nur noch auf, wenn man genauer hinschaut…

Ich bin nun bereits seit Januar dieses Jahres nicht mehr mit Windows Phone (bzw. Windows Mobile) unterwegs. Von da an begleitete mich das LG G4 für eine ganze Weile, daraufhin für knapp 4 Monate das Huawei P9 Lite. Gerade letzteres erleichterte mir die Wartezeit auf das iPhone 7, da Huawei es echt versteht Android-Smartphones erträglicher zu machen. Wie dem auch sei, die Entscheidung für ein iPhone stand bereits fest, als das Lumia 950 damals zurück ging. Allerdings wollte ich auf das iPhone 7 warten, weil mir der Wechsel auf ein Smartphone des letzten Jahres, für den Preis, dann doch etwas unsinnig vorkam. Ob sich das Ganze gelohnt hat, erfahrt ihr in diese kleinen Überblick – ein richtiger Test folgt in ein paar Wochen/Monaten, für solche Beiträge nehme ich mir gerne etwas mehr Zeit.

Die Beschaffung des iPhone 7

Hier geht es nur um eine kleine Anekdote, warum ich das iPhone 7 erst jetzt habe – wen das nicht interessiert, der kann auch einfach direkt zur nächsten Überschrift gehen 😉
Eigentlich war mein Plan ja, mir das iPhone 7 Plus zu holen, da wollte Apple allerdings nicht so recht mitspielen. Wenn ich mir anschaue, dass auf der Apple-Seite auch zwei Monate nach Release noch immer 3-4 Wochen Lieferzeit angegeben werden, war das auch definitiv die richtige Entscheidung.

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass 4,7 Zoll vollkommen in Ordnung gehen. Klar, es ist nicht riesig – insbesondere in einer Zeit, in der Smartphones unter 5 Zoll eigentlich gar nicht mehr hergestellt werden – es ist in meinen Augen allerdings auch nicht winzig. Von den 5,2 Zoll des P9 Lite hatte ich aufgrund der permanent eingeblendeten Software-Buttons im Endeffekt ja auch nicht so viel mehr. Beim iPhone hat man immerhin (zum Glück) das gesamte Display und muss da nicht nochmal 5-10% abziehen.

Wie dem auch sei, ich habe irgendwann bei Apple bestellt. Und gewartet und gewartet und gewartet. Eigentlich wollte ich es mir lokal holen, aber der Apple Store in Berlin hatte es natürlich nicht da. Übrigens ein unfassbar schrecklich überfüllter Ort, an dem ich mich sehr unwohl gefühlt habe. Auf jeden Fall wartete ich und es kam nicht. Ich wollte mein Geld loswerden, ich wollte mein iPhone. Nach 9 Tagen habe ich die Bestellung bei Apple dann allerdings storniert, schließlich wartete ich davor schon ewig auf die Verfügbarkeit des Plus-Modells. Die Website gab den Versand am nächsten Tag an, daraus wurde allerdings ganz offensichtlich nichts. Freitag storniert, Samstag zu Media Markt – nach wenigen Minuten war ich mit dem mattschwarzen iPhone 7 mit 128GB wieder draußen. Geht doch!

Das Gerät selbst

Das iPhone 7 unterscheidet sich optisch nicht so sehr vom iPhone 6, wie es in der Vergangenheit bei den Vorgängern sonst immer der Fall war. Aber das ist ok, ich empfand das iPhone 6 Design damals bereits als schönstes iPhone und mit dem 7er hat Apple dieses eh schon hübsche Design nochmal verfeinert. Insbesondere diese recht unansehnlichen Antennenstreifen sind beim iPhone 7 nicht mehr so deutlich sichtbar, zumindest bei den beiden schwarzen Varianten. Beim Rest sind sie dann doch noch recht auffällig, aber immerhin nehmen sie nicht mehr so viel Platz ein und sind deutlich subtiler platziert.

iPhone 7 mit Spigen Hülle

Im Endeffekt packte ich das iPhone 7 aber genauso wieder in eine Hülle, wie das iPhone 6 damals – aus denselben Gründen. Ich mag Metallsmartphones nicht und der Kamera-Buckel – welcher zwar durchaus hübscher als der von iPhone 6(s) ist, aber eben noch vorhanden – lässt das Gerät auf dem Tisch rumwackeln. Also habe ich mich für die gleiche Hülle wie damals entschieden, nur eben für das iPhone 7 – die Thin Fit Hülle von Spigen. Eine super Hülle wie ich finde, welche sich auch recht hochwertig anfühlt. Ich habe auf jeden Fall nicht das Gefühl, dass mein fast 900€ Smartphone (*hust* überteuert *hust*) dadurch irgendwie weniger hochwertig wirkt. Dafür ist das gesamte Gerät etwas dicker und das iPhone 7 liegt somit wie ich finde, nochmal besser in der Hand.

Das Display ist super, kennt man schon. Die Verarbeitung ist ebenso super, kennt man von Apple allerdings auch nicht unbedingt anders (Lassen wir das Bendgate mal außen vor, daraus haben sie ja offenbar gelernt). Es gibt nicht viel zu sagen, es ist ein gutes bewährtes Design, was ich durchaus zu schätzen weiß, auch wenn viele Menschen jedes Jahr lieber ein komplett neues Design wollen. Ungewöhnlich ist allerdings der Homebutton, welcher früher mechanisch war.

Darauf verzichtet Apple im iPhone 7 und tauscht ihn gegen eine Kuhle aus, welche auf 3D-Touch reagiert. iPhone 6s-Nutzer kennen das bereits von ihrem Display. Optisch macht das keinen Unterschied, bei der Bedienung merkt man es allerdings recht schnell, denn es wirkt erst einmal etwas komisch, aber bei mir klappt die Illusion, dass ich einen Knopf drücke. Letztendlich empfinde ich das als recht angenehm, da ich es von Windows Phone und Android schon eine Weile gewöhnt bin, keinen physischen Button zu bewegen.

»Drück mich fest!« sagt das Display

iPhone 7 3D-Touch

Ein stärkerer Druck auf Homescreen-Icons bringt oftmals nützliche Shortcuts…

Naja, eigentlich nicht. Es gibt im gesamten System keinen Hinweis darauf, dass ich irgendwo fest drücken kann, was ich etwas komisch finde, da die ganze Funktion dadurch wenig intuitiv ist. Dennoch habe ich mich ein bisschen in 3D-Touch verliebt. An so vielen Stellen kann man einfach etwas fester auf das Display drücken und bekommt dadurch Zusatzfunktionen.

Stark auf Telegram drücken und ich kann direkt in einen der letzten Chats springen. Stark auf das Wetter-Icon und ich kriege sofort das aktuelle Wetter, ohne die App zu öffnen. Im Kontrollcenter kann ich so, ohne viel Mühe einen Timer starten oder die Intensität der Taschenlampe einstellen. Bei N26 sehe ich sogar direkt meinen Kontostand, ohne die App zu öffnen. Das gefällt mir.

Auch solche Späße, wie eine Vorschau von Bildern oder Websites, sind praktisch. Es spart einfach Zeit kurz etwas fester auf ein Bild zu drücken und wieder loszulassen, um es zu schließen. Drauf tippen und es wieder weg wischen, dauert zweifelsohne länger. Ich erwischte mich in den letzten Tagen auf jeden Fall mehrfach dabei, wie ich auch auf Elemente drücke, welche das Feature noch nicht unterstützen oder es an Geräten ausprobierte, welche diese Funktion nicht haben…

Ich bin positiv überrascht, dass das Feature in iOS 10 so gut in das System eingebunden ist, das war in meinen Augen bei iOS 9 noch nicht der Fall. Insbesondere das wechseln zwischen Apps mit einem Druck auf den linken Bildschirmrand, nutze ich sehr gerne. Als das Feature vor einem Jahr im iPhone 6s sein Debut hatte, habe ich es noch belächelt. Jetzt möchte ich es ehrlich gesagt nicht mehr missen und das nach nur 6 Tagen.

Die Kamera von iPhone 7

Von der Kamera in iPhones, hört man ja immer wieder Gutes, das will man bei einem Smartphone in dem Preissegment allerdings auch erwarten. Beim Beitrag zum P9 Lite erwähnte ich bereits, dass die Kamera für mich nicht so extrem ausschlaggebend ist, wie offenbar vielen anderen Menschen. Aber sie sollte schon brauchbar sein und in dem Punkt muss ich auf jeden Fall sagen: Das ist sie, das überrascht allerdings sicherlich auch niemanden.

Apple ist dafür bekannt, gute Kameras zu verbauen, mittlerweile zum Glück auch auf der Vorderseite, statt nur auf der Rückseite. Die Kamera ist gut, definitiv nicht die beste aber für mich reicht es definitiv aus, für mehr habe ich eine richtige Kamera Zuhause. Telefon aus der Tasche, Foto machen, fertig – das geht für mich schneller als bei den meisten anderen Smartphones, die ohne Kamera-Button auskommen.

Ich habe mir sagen lassen, dass viele Worte über eine Kamera nicht sonderlich sinnvoll sind und so sehe ich das eigentlich auch. Hier also mal eine kleine Auswahl von Fotos der letzten 6 Tage:

Kann man machen und wenn man die Fotos mal kurz durch Snapseed oder andere Bildbearbeitungs-Apps jagt, kann man damit richtig gute Ergebnisse erzielen, welche zumindest für Twitter, Instagram und Co. locker ausreichen.

Fazit nach 6 Tagen

Ich bin ein bisschen überrascht… Der Einstieg in iOS war deutlich einfacher, als noch Anfang 2015. Das sehe ich zum einen darin begründet, dass ich bei diesem Mal direkt von Android komme und nicht von Windows Phone und außerdem, hat sich iOS in der Zeit enorm weiterentwickelt. Gegen Android habe ich seit Jahren bekanntermaßen eine Abneigung und für mich bleibt es eine Notlösung, wenn gerade nichts anderes da ist. Außerdem ist Android deutlich komplexer und umständlicher als Windows Phone/Mobile.

Das lässt iOS dagegen sehr benutzerfreundlich wirken, obwohl die Komplexität des Systems die letzten Jahre deutlich zugenommen hat. Leider wird nach wie vor auf Personalisierungsoptionen verzichtet, hier würde ich mir immer noch wünschen, dass man das System dunkel schalten und eventuell die Akzentfarbe aussuchen kann.

iPhone 7

Ich bin bisher zufrieden und es gab in den 6 Tagen nicht ein einziges Mal, bei dem ich mir dachte, dass der Kauf ein Fehler war. Das Gerät läuft absolut einwandfrei, wie ich es eben auch erwarten würde. Ich tippe auf eine App, sie startet sofort – etwas, das bei Android eher mit einigen hundert Millisekunden, bis Sekunden Wartezeit verbunden ist. Ich scrolle und es ist flüssig – bei Android hatte ich hier immer Miniruckler, egal welches Gerät ich hier als Referenz ziehe. Seit 2009, egal 200€ oder 700€.

Es läuft ohne Kompromisse und das ist das einzige, was ich heute noch von einem Smartphone erwarte, insbesondere in der Preisklasse. Nach 7½ Jahren Smartphones in allen Formen, Farben und Betriebssystemen, muss ich nicht mehr basteln. Ich möchte es einfach nur nutzen und mich nicht darüber ärgern, dass irgendwas nicht funktioniert oder länger dauert – und das kann ich scheinbar mit dem iPhone 7.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie die Nutzung des iPhone 7 die nächsten Wochen und Monate wird. Einige Kleinigkeiten gibt es am System, welche ich gerne verbessert sehen würde, das werde ich allerdings bei Zeiten mal in einem anderen Beitrag behandeln. Im großen und Ganzen, bin ich deutlich zufriedener, als ich vor dem Kauf gedacht hatte und somit hat sich bereits jetzt für mich jeder Cent gelohnt, welchen ich für das iPhone 7 auf den Tisch werfen musste. Mal sehen, ob das so bleibt. Mal sehen, ob es mit der Zeit Probleme gibt, die mich den Kauf nochmal bereuen lassen.

19 Kommentare Lust was dazu zu sagen? Dann ab in die Kommentare damit!

  1. Du bist mit dem Ding zufrieden? Es hat nichts, was ein normales Smartphone haben sollte. Du kannst nicht ins Dateisystem. Du kannst keine Kopfhörer anschließen. Du kannst keine andere ROM installieren. Was kannst du damit überhauot machen? Warum erwähnst du die fehlende Kopfhörerbuchse eigentlich nicht mal? Einfach die Negativ-Punkte weglassen wie? ;-)

    Ehrlich, wer Apple-Geräte so abfeiert dem ist nicht mehr zu helfen.

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    • kiwiKaiser

      Bisher schon. Deine Definition eines »normalen« Smartphones, erscheint mir allerdings etwas verzerrt. Ein Smartphone ist zumindest für mich ein Consumer-Gerät. Ich konsumiere darauf Twitter, Facebook, Instagram, News, Videos und Co. Ich schreibe mit Menschen, mache Fotos und spiele Spiele. In welchem Szenario müsste ich also ins Dateisystem?

      Kopfhörer waren am Smartphone nie ein Thema für mich. Ich nutze es einfach nicht wirklich. Das letzte Mal steckte vor glaube ich 3 oder 4 Jahren ein Kopfhörer in meinem Smartphone. Und selbst wenn, würde ich heute vermutlich eher auf Bluetooth zurückgreifen, weil ich Kabel nicht sonderlich mag. Aber das ist wie gesagt für mich kein sonderlich wichtiges Thema.

      Mit ROMs bin ich durch. Ich habe von 2009 bis 2014 durchgängig Android benutzt und 4 Jahre lang quasi nichts anderes gemacht, als ROMs zu installieren. Glaub mir, ich hab mehr ROMs installiert, als mir lieb ist und will damit ehrlich gesagt nichts mehr zu tun haben. Und da ich bei Apple zumindest mit Updates versorgt werde, ist der Hauptgrund für eine ROM für mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich wichtig.

      Ich erwähne sie nicht, weil ich sie nie erwähnt habe. Bei keinem Testbericht zu einem Smartphone, Notebook oder Tablet bin ich je auf die Kopfhörer-Buchse eingegangen. Warum auch? Aber das hatte ich ja oben schon erklärt.

      Zitat ich: »Einige Kleinigkeiten gibt es am System, welche ich gerne verbessert sehen würde, aber das behandle ich bei Zeiten mal in einem anderen Beitrag.«
      Ich spare mir die negativen Punkte für einen anderen Beitrag auf. Wie gesagt. Das hier ist einfach nur ein erster Eindruck und da gehört das in meinen Augen hier nicht her. Keine Sorge, ich werde schon noch meckern ;)

      Und ich feiere das Gerät nicht ab. Ich freue mich einfach, dass es funktioniert. Das sei mir nach dem ganzen Stress mit Windows Mobile und der Zeit mit Android jetzt dann doch bitte gegönnt.

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    • Naja. Also ein gutes Smartphone sollte in erster Linie smart sein und mein Leben erleichtern. Wenn ich ständig ROMs flashen muss, ist es nicht smart. Es soll einfach funktionieren.
      Das mit dem Dateisystem ist nachvollziehbar, wenn auch meiner Meinung nach verkraftbar. Letztendlich komme ich immer und überall zu meinen Daten hin und kann, wenn darauf zugegriffen werden muss, darauf zugreifen.
      Kopfhörer kann man anschließen. Ein Adapter liegt bei, Bzw. Kopfhörer mit Lightningkabel. Ich hatte bisher nur sehr selten die Situation, dass ich zwei Kabel gebraucht hätte. Ja, die Situation gibt es also, aber sehr selten.

      Nun sind natürlich Ansprüche anders. Der eine mag das, der andere das. Aber all die „negativen“ Punkte beim iPhone sind halt Sachen, die in gefühlt 90% der Fälle irrelevant oder absolut verkraftbar sind. Wenn nun jemand jeden Tag sein Handy lädt während er Musik hört, wird der Anschluss fehlen, klar. Aber die meisten eben wird es nicht stören. Und selbst für die, die es stört, gibt es ne Lösung. Auch, wenn diese nicht perfekt ist, einen Weg gibt es.

      In anderen Worten: außer, man hat wirklich spezielle Ansprüche, ist man mit nem iPhone nicht schlechter unterwegs als mit einem Androiden. Je nachdem, was genau man betrachtet, vielleicht sogar besser.

      Ehrlich, wer zu wenig soziale Kompetenz besitzt, um Entscheidungen anderer nachvollziehen und nicht nur schlecht reden zu können, dem ist nicht mehr zu helfen 🙄

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  2. Ich hatte bis vor 1 Woche ununterbrochen 5 Jahre lang iPhones (davor Android) und bin nun auf ein Honor 8 gewechselt. Nicht weil ich mit meinem iPhone unzufrieden war sondern weil ich mal wieder schauen wollte was bei Android so abgeht und mir das Honor optisch sehr gut gefällt. :)

    In den iPhone-Jahren hab ich Dinge wie Zugriff auf das Dateisystem oder z.B Dateien per Bluetooth sharen nie (trotz teilweiser Nutzung von Jailbreak) vermisst weil ich meine Smartphones wie Marco als Consumer-Gerät nutze. Den Kopfhöreranschluss verwende ich aber ;)

    Klar ist die Konfiguration eines Android Gerätes einfacher und man hat mehr Möglichkeiten. Das alles brauche ich persönlich aber nicht. Ich möchte das ein Gerät Out of the Box meinen Wünschen entspricht und ich nur minimale Änderungen (Beispiel Wallpaper) durchführen muß.

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  3. „die Kamera für mich nicht so extrem ausschlaggebend ist, wie offenbar vielen anderen Menschen.“

    Ich kann mich da aber an andere Zeiten erinnern. In den Zeiten war es dir extrem wichtig, dass die Kamera richtig gut ist. Da hast du fast täglich (morgens) Bilder auf Google+ gepostet. Aber mit dem Handy hast du ja ne prima Kamera am Start.

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    • Ich kenne das Apple OS nicht so wirklich, nur vom sehen & rumtesten, kann mir aber gut vorstellen, dass allgemein ein in sich geschlossenes System auch viele Vorteile hat.
      Einzig der Umweg bei eigener Musik über iTunes würde mich vermutlich (vielleicht auch nur anfänglich) auf den ersten Blick etwas nerven. Es sei denn natürlich, man hat sowieso alle Geräte von Apple, das macht es dann vermutlich wiederum sehr komfortabel zuhause.
      Android hat zwar wahnsinnig viele Möglichkeiten, wirkt dadurch dann aber doch schon teils sehr zusammengeschustert. Was mitunter bestimmt auch den vielen Android-Versionen, die unterwegs sind, geschuldet ist.

      Ich werde wohl bei Android – hauptsächlich auf Grund der Preisdifferenz – bleiben, für einen Testausflug ins Unbekannte und ehrlich gesagt für ein Smartphone allgemein ist mir das derzeit zu viel.

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        • Ja ok, vielleicht wirkt es manchmal auf mich so, gerade weil es so viele Möglichkeiten hat ^^ Vielfältig ist vielleicht das treffendere Wort, weil es für alles zig Apps gibt, dadurch ist’s aber auch leicht chaotisch.

          Ich meinte damit, und deswegen sollte dieser Satz wohl mit zitiert werden: „Was mitunter bestimmt auch den vielen Android-Versionen, die unterwegs sind, geschuldet ist.“, dass manchmal einfach mal eine Anwendung geschlossen wird (da bin ich nicht der einzige), oder es irgendwie nicht ganz so rund läuft, da alles unter einigen Android-Versionen laufen muss / sollte / könnte.
          Zusammengeschustert wirkt es auf mich hier & da, weil ich es z.B. über das Smartphone recht verteilt finde. Abhilfe schafft da denke ich ein guter Launcher, in meinen Fall der sehr aufgeräumte Smart Launcher, den ich schon lange nutze.

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          • “ dass manchmal einfach mal eine Anwendung geschlossen wird“

            Und genau dieses Szenario kenne ich überhaupt nicht. Das mag aber auch daran liegen, dass ich nicht jede dahergekommene App installiere und ausprobiere. Ich denke, dass es hier eben auch App Hersteller gibt, die einfach nicht sauber programmieren. Man kennt es ja auch aus dem Windows Bereich…

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            • „Das mag aber auch daran liegen, dass ich nicht jede dahergekommene App installiere und ausprobiere.“

              Willkommen im Club.
              Mmh, schön, dass Du offensichtlich weisst, was ich so mit dem Ding mache und was ich wofür und warum installiert habe, cool, ich mag sowas…
              Unnötige Berechtigungen meide ich übrigens auch.

              Sind halt meine Erfahrungen mit Android. Jedes OS hat wohl seine Glanzseiten, in denen es trumpft, aber auch seine Punkte, wo es besser sein könnte. Und dann kommen da noch die Erwartungen an ein System & die Wünsche der Nutzer hinzu.

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      • kiwiKaiser

        Das Problem mit iTunes habe ich nicht. Musik läuft über Spotify oder Groove Music. Letzteres, um auf meine Musik aus OneDrive zurückzugreifen. Hatte noch nie den Bedarf, Musik direkt auf meinem Smartphone zu haben. Auch sonst habe ich alles entweder in der Cloud oder auf meinem Homeserver und somit muss ich das Gerät eh nie an einen PC anschließen.

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    • kiwiKaiser

      Vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen. Die Qualität der Kamera ist für mich nicht so extrem ausschlaggebend. Klar, ich mache gerne Fotos mit dem Smartphone und teile diese. Aber auch für diesen Zweck, reicht Schnappschuss-Qualität.

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  4. „Mmh, schön, dass Du offensichtlich weisst, was ich so mit dem Ding mache und was ich wofür und warum installiert habe, cool, ich mag sowas…“

    Passt dir der Schuh? Oder wieso hast du ihn dir angezogen? ;)

    Da wir vermutlich nicht das selbe Handy und die selben Apps installiert haben, wirst du vermutlich andere Erfahrungen machen. Das heißt aber nicht, dass du pauschal erstmal Android die Schuld für App Abstürze geben kannst. Ich mag diese Verallgemeinerungen… stürzt ne App ab oder irgendwas läuft nicht so, dann ist Android kacke oder schlecht programmiert. ;)

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    • Selbst googleeigene Apps zicken hin & wieder mal, das kann wohl niemand ausschließen, nicht jedes Update passt anscheinend zu jedem Android & jeder Hardware, ist zu komplex.

      Ich glaube auch nicht, dass ich irgendwo kacke oder schlecht programmiert erwähnt habe.

      Meine Gedanken zu meinen Erfahrungen habe ich geschrieben, da muss ich mich denke ich nicht weiter für rechtfertigen. Ich bin raus.

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    • kiwiKaiser

      An der Stelle muss ich etwas Partei für Tobi ergreifen. Klar, Android ist nicht per se instabil und von Appabstürzen geplant. Dennoch findet man dieses Problem sehr oft und bei sehr vielen Nutzern. Ich persönlich hatte das bei Huawei P9 Lite auch nicht so oft, dass ich mich daran erinnern würde, dass ich es als Problem empfand. Beim LG G4 hingegen schon sehr oft.

      Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass das bei jedem System passiert. Auch bei iOS hatte ich bereits einen App-Absturz. Es liegt also ganz klar in erster Linie an den Entwicklern, aber eben auch am System selbst.

      Ich habe die letzten 7 Jahre mit Android eine Lektion gelernt, welche sich mittlerweile auf jedes System übertragen lässt: Geräte können identisch sein, Konfigurationen können identisch sein und dennoch können zwei verschiedene Nutzer zwei vollkommen unterschiedliche Erfahrungen machen.

      Dazu kommt natürlich auch, dass jeder Nutzer eine andere Fehlertoleranz hat. Ich sehe das öfter, dass Leute der Meinung seien, ihr Gerät laufe pfeilschnell und hat nie Probleme und dann brauchen Apps 3-4 Sekunden, bis sie starten, obwohl andere Geräte nicht einmal eine Sekunde brauchen. Oder Apps stürzen direkt beim Start ab und man muss sie zwei mal öffnen. Aus Gewohnheit, wird das oft nicht als Problem gesehen und erst, wenn man die Nutzer drauf anspricht, fällt es ihnen überhaupt auf.

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  5. Super ausführlicher Artikel. Aber für mich fällt das iPhone alleine aufgrund des Preises weg. Ich wüsste einfach nicht aus welchem Grund ich 1000 Euro für ein Telefon ausgeben soll, wo deutlich billigere Smartphones von der Qualität her auch nicht schlechter sind. Oder was bitte spricht dafür, sie das Iphone zu holen? Nur die Marke? Die tolle Kamera vielleicht?

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    • kiwiKaiser

      Ich nutze seit 2009 Smartphones. Sehr lange Android, dann Windows Phone, dann wieder Android. Das Problem ist einfach, dass die meisten Geräte nicht lange aktuell bleiben oder nicht lange halten. Beim iPhone weiß man, dass man (Stand heute) 5 Jahre mit Updates versorgt wird, das kann kein anderes Smartphone bieten. Klar, kann man bei Android irgendwelche Custom ROMs installieren, aber damit habe ich mich in der Vergangenheit mehr als genug rumschlagen müssen.

      Wenn ich mir jetzt ein Galaxy S7 für 700€ kaufe und es nach 2 Jahren keine Updates mehr bekommt, dann habe ich 350€ im Jahr gezahlt. Bei einem iPhone habe ich 5 Jahre etwas davon und wenn ich die günstigste Variante für 759€ nehme, sind das im Jahr 152€. Man kann davon ausgehen, dass das iPhone 7 sogar noch länger mit Updates versorgt wird, als z.B. das 5S, sodass man vermutlich sogar auf noch weniger Kosten pro Jahr kommt.

      Wenn man ein Gerät nicht so lange nutzen möchte, kann man es auch einfach verkaufen und der Verkaufspreis bleibt recht weit oben, da iPhones sehr Preisstabil sind. Kaufe ich mir jetzt ein iPhone 7 in Schwarz mit 128GB für 869€, kann ich davon ausgehen, dass ich es zum Release des iPhone 7s für 650-700€ noch verkaufen kann. Dann kostet mich das neue iPhone effektiv nur 200€. Bei einem Gerät eines anderen Herstellers wäre der Preisverlust deutlich höher, wie man an Samsung zum Beispiel sieht.

      Im Endeffekt ist es ein Smartphone was funktioniert. Out of the Box. Ich muss nicht ewig rumfrickeln, bis es gut läuft. Und es läuft lange zuverlässig. Die Anfangsinvestition ist vielleicht hoch, wenn man es aber auf das Jahr umrechnet, egal ob man jedes Jahr ein Neues möchte oder es lange behalten möchte, dann spart man im Endeffekt viel Geld.

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  6. Nachdem ich viele Jahre Windows Mobile Nutzer war, bin ich seit Ende April 2017 auf das iPhone 6s umgestiegen. Und damit auch auf iOS als Smartphone-Betriebssystem.

    Ja, das „Gefrickel“ mit ROMs oder das Probieren von irgendwelchen Beta-Versionen etc. muss echt nicht sein. Dafür gibt es immer Interessenten, es wird immer Betriebssysteme dafür geben – aber die breite Masse möchte ein „out of the Box“ Phone. Und genau das hat Apple einst als eines der ersten für Touch-Phones angeboten und nicht umsonst einen riesen Erfolg gehabt.

    Hey, ich habe Windows CE 5 aufm Samsung Omnia II gehabt. Wer wissen will, was ein scheiss (pardon) OS ist, der kann das gerne mal nutzen. Aber das Omnia 7 mit dem damals brandneuen Windows Mobile OS war ein guter Reboot. Und das WinMobile 8.0, Gott war das gut. Also damals…

    Ich habe keine Ahnung, welcher super „Harvard-Business-Absolvent“ dann das Ruder übernahm, aber Windows 10 hats kaputt gemacht. Simple is that. Kaputt. Aber mit Anlauf.

    Und nun halt iOS. Das läuft flüssig. Es hat eine simple (aber komplexe) Designsprache, die klar verständlich ist. Einstellungen, die oft verschachtelt sind und bei der man definitiv die Hilfe des Internets braucht. An einigen Stellen ist iOS kein „out of the Box“ mehr. Aber es läuft. Es ist gefällig. Nur ist es nunmal so, dass man manchmal merkt, was andere besser können (Anzeige der Termine aufm Startscreen – und damit meine ich nicht erst Wischen nach rechts, Doppel-Tap aufm Screen zum Aufwachen). Doch die anderen können dafür Dinge nicht, die das iOS kann. So ist es nunmal.

    Fakt ist: Android ist nie aus dem Bastelstadium rausgekommen. Will es vielleicht auch nicht. Das ist nunmal das OS der *nix-Fans. Was nicht schlimm ist. iOS ist das OS der Benutzer. Die nicht bastlen sondern „usen“ möchten. Windows Mobile hätte gut dazwischen gepasst. Vergeigt.

    Aber eines ist im Jahr 2017 eine Frechheit. iTunes. Dieses Programm wurde in der Hölle entwickelt. Drag and Drop ist ja pfui pfui, konsistente Benutzerführung genauso. Apple – so nicht. Der sagenumwobene Lightning-Port ist ja super (beidseitig verwendbar, Applaus dafür) … aber ehrlicherweise ist das nur der Versuch, ja nicht mit den anderen Kindern mitzuspielen. Lieber soll der Kunde neben einem fast 1000 Euro teuren Telefon auch schön eigene Kabel kaufen müssen (Nokia hatte das ja damals auf die Spitze getrieben). Wen schert da die Wertschöpfung und ähnliches? Super gemacht, Applaus für Apple.

    Und bitte, da braucht mir jetzt echt kein Fanboy zu kommen: Es wird Zeit, dass auch für Apple Geräte die Anbindung per simplen Massenspeicher möglich ist. An USB-Kabel (nicht Lightning-Eigenerfindung-Blah) gehängt und dann, upps, sind Foto und Video-Ordner sichtbar. Das muss verdammt nochmal möglich sein :)

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  7. Ich habe auch gewechselt, allerdings schon letztes Jahr von meinem Lumia 730 (*schnief*) auf das iPhone SE, da für mich die Akkulaufzeit sehr wichtig war und da hat das SE natürlich große Vorteile mit dem kleinen Display. iOS ist erwachsen geworden und ich warte schon gespannt auf das nächste Update. Ich bin sehr zufrieden mit dem System, wie auch schon mit Windows Phone 10 und BlackBery 10 OS…

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