Und Tschüss iOS – Nach 4 Wochen mit dem iPhone 6 zurück zu Windows Phone

Dieser Beitrag wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Ich bin eingefleischter Windows Phone Nutzer. Ich mag das System, ehrlich. Ich kenne die vielen Schwächen, dennoch mag ich es. Aber gerade wegen dieser vielen Schwächen schaute ich oft zu iOS. Android habe ich lange abgeschrieben, nach 5 Jahren Ärger, bin ich damit einfach durch. Doch iOS wirkt irgendwie dann doch nach etwas, was man sich statt Windows Phone antun kann. Muss ja einen Grund geben, warum das iPhone mit Abstand das am meisten verkaufte Smartphone ist. Kurzum: Nach 4 Wochen mit dem iPhone 6, weiß ich jetzt auch warum es alle so lieben.

iPhone 6 Test Homescreen

iOS ist sauber, es ist schnell. Es ist das, was sich viele von einem Smartphone erwarten. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr aufgeräumt, durchdacht und einfach gut. Wenn man eine App braucht, kann man sich eigentlich zu 99% sicher sein, dass es diese gibt. Und das in einer hervorragenden Qualität, in verschiedenen Ausführungen. Auf Windows Phone hingegen habe ich nach wie vor keine App, die mit Feedbin umgehen kann und die Twitter-App ist auf dem Stand von 2012. Ich hab meine kurze Meinung zum iPhone 6 nach 3 Tagen bereits verfasst, doch 4 Wochen sind ein ganz anderer Zeitraum und es fällt viel mehr auf.

Ich bin 1&1 sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, das iPhone 6 kostenlos zu testen. Ohne 1&1 hätte ich mir ein Exemplar kaufen müssen und da das iPhone 6 das erste ist, welches eine zumutbare Displaygröße hat, wäre dieser kleine Selbstversuch sehr teuer gewesen. Also an der Stelle, vielen dank an 1&1 und die 4 Wochen, die ihr mir für den iPhone 6 Test gegeben habt.

iOS war für mich wie ein Urlaub.

Was mir nach 4 Wochen am deutlichsten bewusst ist? Ich hätte es bereut, wenn ich ein iPhone 6 zum testen gekauft hätte. iOS ist fantastisch, es ist wirklich ein extrem gutes System, aber ich fühle mich dort nicht Zuhause und das ist mir bei einem System am wichtigsten. iOS war für mich wie ein Urlaub. Es ist sehr cool mal was anderes zu sehen, vieles ist besser als daheim, vieles ist daheim allerdings auch besser. Und nach 2-3 Wochen will man einfach nur noch zurück.

Und so ging es mir auch tatsächlich zum Schluss. Das Gerät funktionierte fast problemlos. Die Spotlight-Suche machte mir regelmäßig Probleme, in dem sie keine Ergebnisse zeigte oder eben die Tastatur gar nicht erst auftauchte. Also musste ich auf den Browser ausweichen, der eh weit besser funktioniert. Das Problem hatte ich mit Cortana oder der früheren Bing-Suche am Windows Phone nicht. Sonst war alles ok, aber irgendwie fühlte ich mich permanent eingeschränkt. Ich fühlte mich, als würde mich irgendwer zwingen wollen mich zu ändern, wie eine Partner oder ein Freund, der ständig an dir rummeckert.

Wer vorher meinen ersten Eindruck zum iPhone 6 lesen will, kann sich diesen Beitrag einmal ansehen.

Die Verarbeitung

iPhone 6 Test Rückseite neben Lumia 735

Hier gibt es absolut nicht zu meckern. Das iPhone 6 ist in meinen Augen das schönste iPhone, welches je entworfen wurde und eines der schönsten Smartphones auf dem Markt. Designtechnisch hübscher finde ich nur das HTC One (in allen Ausführungen), das Lumia 930 und das Lumia 735, wobei ich bei letzterem vielleicht etwas subjektiv bin :D

Die Buttons sitzen alle, das Metall fühlt sich gut an, es gibt keine Spaltmaße und für jemanden, der Metallsmartphones mag, gibt es bis auf die hervorstehende Kamera nichts zu meckern. Da ich Metall-Smartphones nicht mag – insbesondere nicht im Winter, wo man sie draußen quasi nicht bedienen kann – bestellte ich mir noch bevor es überhaupt ankam eine Hülle. Ohne diese habe ich es schlichtweg nicht benutzt, es war zu kalt, zu dünn, zu leicht. Außerdem wackelte es auf dem Tisch wegen der hervorstehenden Kamera zu sehr. Dieses Case von Spigen verschaffte Abhilfe und alles war super.

Die Hardware

iPhone 6 Test Bootanimation

Was gibt es da groß zu sagen. Jeder der sich ein bisschen auskennt, der wird wissen dass iOS ebenso wie Windows Phone sehr genügsam daher kommt. Ich werde die technischen Daten hier nicht weiter runterbeten, da diese für mich so unwichtig sind, die Länge einer Folge Better Call Saul. Es reicht vollkommen aus, aber es darf immer nochmal etwas mehr sein. Das Display ist klasse, die Kamera ist Klasse, die Lautsprecher sind klasse. Alles was man eben so erwartet von einem Gerät, was 1-2 Monatsmieten einer mittelgroßen Wohnung kostet.

Vom Display war ich ehrlich gesagt ein klein wenig enttäuscht. Es ist bei Weitem kein schlechtes Display, um Himmelswillen. Es ist das vermutlich beste Display, welches ein iPhone je hatte, aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Wenn ich ein iPhone 5 in der Bahn sehe, wirkt das Display irgendwie immer etwas besser, als es beim iPhone 6 wirkt, obwohl das Display des iPhone 6 bei näherer Betrachtung definitiv besser ist. Aber hier war ich von den Farben, der Helligkeit und der allgemeinen Darstellung etwas enttäuscht, sehe ich sie doch beim Lumia 735 deutlich besser. Und das obwohl ich ja eigentlich bekennender AMOLED-Gegner bin. Einzig die Auflösung fällt beim iPhone besser aus, aber im Alltag merke ich davon schlichtweg nichts.

Die Software

iPhone 6 Test Benachrichtigungscenter mit Lumia 735

Der Größte Punkt an dem ganzen Test. Denn ich kannte iOS nicht. Klar, ich habe auf Arbeit ein iPhone 4 rumzuliegen, mit dem wir unsere Websites testen. Damit habe ich auch schon ein paar mal rumgespielt, aber rumspielen und etwas nutzen ist ein meilenweiter Unterschied. Wie oben schon erwähnt, auf den ersten Blick ist iOS viel Bling Bling. Als würde man in ein 4-5 Sterne Hotel einchecken. Man sieht sich um, schaut sich alles an und alles scheint irgendwie hochwertig zu sein. Allerdings findet man sich auch nicht so richtig zurecht und die Schränke sind absolut chaotisch sortiert. So wie die Einstellungen bei iOS.

Alles ist komplett zersprengt und man findet sich nur mit Handbuch, Google oder sehr viel Geduld zurecht. Einfachste Einstellungen sind teilweise irgendwo in der vierten oder fünften Ebene versteckt unter so allgemeinen Überpunkten, dass ich teilweise echt verzweifelt bin. Eine Suche in den Einstellungen gibt es leider (wie auch bei Windows Phone) nicht. Und ich finde, sowas wird ab einem gewissen Umfang einfach zur Pflicht. Schlimmer fand ich allerdings die Einstellungen zu den Apps. Das System dahinter ist mir fremd.

Klingeltöne stelle ich mal in der App selbst ein, mal in den Systemeinstellungen. Mal kann eine App vibrieren, mal nicht. Mal kann ich zwar in den Systemeinstellungen festlegen, dass die App einen Klingelton haben soll, aber nicht welchen. Oder wenn welchen, dann irgendwo versteckt in der App. Verwirrend. Dann gibt es nochmal Einstellungen der Ortung, wo jede App aufgelistet ist. Am Ende der Einstellungsliste tauchen nochmal alle Apps auf. Alle? Nein nur einige, aber die meisten. Dort kann man auch nochmal Einstellungen vornehmen. Das war das größte Chaos an Einstellungen, welches ich je gesehen habe.

Dafür sind die Apps fantastisch. Nicht die vorinstallierten Systemapps, die finde ich fast durch die Bank weg sehr rudimentär, schrecklich oder nervig. Aber die Apps von Drittherstellern. Alter Finne. Ich komme ja aus der App-Hölle namens Windows Phone, in der es entweder gar keine App für einen Dienst oder nur eine gibt, die vor 10 Jahren mal ein Update bekam (Stark übertrieben dargestellt), daher war diese Erfahrung für mich besonders spannend. Die Twitter-App hatte alle Funktionen. Sogar die neue Video-Funktion und die Gruppen-DMs die in dem Testzeitraum dazu kamen, waren sofort verfügbar. Instagram hatte alle Filter und nicht nur das, sie sahen auch besser aus.

Brauchte ich eine App, gab es die auch. Lieferando? Hat eine. BVG? Hat eine. Irgendein Obstverkäufer, der pro Tag einen Apfel verkauft? Keine Ahnung, nicht nach gesucht, aber ich bin mir sicher auch er hat irgendeine Fancy-App die ihn irgendwann auch zwei Äpfel am Tag verkaufen lässt. Selbst eine App für meinen Feedreader der Wahl (Feedbin) gab es. Die einzige App, die mir für Windows Phone wirklich fehlt. Was sag ich, eine? Nein es gab über 20 Apps, die mit Feedbin umgehen können. Auf Windows Phone gibt es nur Reader für Feedly.

Hier merkt man, dass Apple quasi diesen Markt erfunden hat und bis heute noch immer dominiert. Nach 5 Jahren Android kann ich auf jeden Fall sagen, dass keine App, die ich dort je nutzte, auch nur annähernd an die App-Qualität von iOS ran kommt. Windows Phone ist da bis auf wenige Ausnahmen auch weit von entfernt.
Schön fand ich auf jeden Fall, dass ich in nahezu jeder App einfach vom linken Rand wischen konnte und dann bin ich eine Seite zurück gegangen. Eine Funktion die man bei Windows Phone nur im Browser hat und selbst da funktioniert sie nicht halb so gut, wie unter iOS, da bei Windows Phone die Seite nochmal geladen wird, statt sie einfach im RAM zu halten.

iOS Homescreen

Dafür ist der Homescreen für mich absolut unbrauchbar. Starre Icons die eventuell mal eine kleine Blase dran haben, in denen eine Zahl steht. Ich musste ständig in jede App nacheinander rein, um zu sehen, was los ist. Hatte ich ewig nicht mehr und es nervte schon. Bei Windows Phone sehe ich halt auf den Kacheln direkt was los ist. Ebenso der Lockscreen, den man leider kein bisschen personalisieren konnte. Um Wetter-Infos ohne öffnen einer App zu bekommen, musste ich mir Yahoo Wetter laden und dann ein Widget im Benachrichtigungscenter einbinden. Immer noch mehr Schritte, als bei Windows Phone, wo ich das Wetter auf dem Lockscreen habe.

Was mir ein absolutes Rätsel ist, ist die Politik von Apple, wenn es um Musik geht. Es ist mir absolut unmöglich ohne iTunes Musik lokal auf ein iPhone zu speichern und diese dann mit der eingebauten Musik-App zu hören. Ein Thema, was auf Twitter auf viel Unverständnis stieß, in meine Richtung. Eingefleischte Apple-Fans hielten es für absolut unsinnig ohne iTunes Musik auf ein Telefon bekommen zu wollen. Meine Vorgehensweise normalerweise? OneDrive öffnen, Musik auswählen, Runterladen, Musik-App starten, Play drücken. So funktioniert es auf jedem System. Egal ob Android, Windows Phone, Windows, Linux oder was auch immer. Nur iOS macht mir da einen Strich durch die Rechnung.

Die Performance

iPhone 6 Test Lockscreen

Dieser Punkt hat mich etwas überrascht. Zwar wirkt alles sehr schnell, dadurch dass die Animationen nicht so brutal lang gezogen sind, wie bei Windows Phone, aber im Gesamten stellte ich keinerlei Performance-Vorsprung dem Lumia 735 gegenüber fest. Eher im Gegenteil. Hatte ich bei dem 200€ teuren Windows Phone noch nie auch nur einen Ruckler, passierte das beim Monatsmieten-iPhone mehrfach. Scrollen lief oft nicht flüssig, öfter allerdings schon. Apps starteten langsam (ok, das tun schlecht programmierte Apps auf Windows Phone auch und dort sind schlecht programmierte Apps weit häufiger) und nicht selten stürzten Apps auch einfach mal ab. Die schlechteste Performance von allen Apps die ich hatte, war bei der Tastatur zu finden.

Ich liebe die Windows Phone Tastatur. Nachdem ich nun fast alles, was so auf dem Markt ist, ausprobiert habe, kann ich mit gutem Recht behaupten, dass die Windows Phone Tastatur im Gesamtbild die beste Tastatur abgibt. Und dann kommt man zu iOS. Man will was schreiben und Wörter wischen (Swipen) geht schon mal gar nicht. Dann kommen einem die Tasten so klein vor, dass man sich ständig vertippt und die Autokorrektur macht absolut willkürliche Vorschläge die fernab jeglicher Realität sind. Ok, aber iOS unterstützt ja in der aktuellen Version alternative Tastaturen, also davon alle probiert. Eine schlechter als die andere und SwiftKey war die einzige, die zumutbar von der Qualität war. Dafür brutal langsam. Ebenso ist das System der Textauswahl bei iOS in meinen Augen einfach vollkommen misslungen. Das können Android und Windows Phone deutlich besser.

Naja, in Systemapps selbst kam es nur sehr selten zu Rucklern, aber dennoch gab es welche.

Die Kameras

Ich bin jetzt seit 2 Wochen wieder mit dem Lumia 735 unterwegs und alter Finne, fehlt mir die Kamera aus dem iPhone. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Smartphone gehabt, in dem eine so hervorragende Point & Shoot Kamera verbaut ist. Startet in einer Sekunde, schießt ein Bild in ein paar Millisekunden. Und es sieht eben einfach gut aus. Sonne? Kein Problem. Wolkenhimmel? Kein Problem. Finstere Nacht? Kein Problem. Die Kamera macht einfach immer gute Fotos und das ohne vorher ewig an den Einstellungen rumfrickeln zu müssen.

Die Frontkamera ist ähnlich gut. Ich würde sogar sagen, besser als die Selfie-Kamera vom Lumia 735, wobei ich mich da nicht festlegen möchte. Sagen wir sie sind vergleichbar. Rückkamera ist allerdings wirklich um Längen besser. Da kommen aus dem Lumia-Segment höchstens das Lumia 1520 und das 930 ran. Das 1020 lasse ich außen vor, da es hier einfach keine Möglichkeit in unter 10 Sekunden ein Foto zu machen, wenn man es gerade aus der Tasche holt.
Hier hat Apple definitiv was abgeliefert was sich sehen lassen kann. Die Fotos, welche ich mit dem iPhone geschossen habe, findet ihr in der Galerie am Ende des Beitrags.

Der Sound

iPhone 6 Test kaiserkiwi Logo

Der Sound vom iPhone 6 ist wirklich gut. Zusätzlich finde ich die Positionierung des Lautsprechers an der Unterseite definitiv gut. In meinen Augen gibt es keine bessere Position für einen Lautsprecher, da dieser in keiner Situation je verdeckt wird. Der Lautsprecher musste allerdings auch gut sein, denn es war mir vollkommen unmöglich das iPhone mit irgendeinem Bluetooth-Lautsprecher zu verbinden. Das verwunderte mich, denn bei allen war die Kompatibilität zum iPhone eigentlich angegeben. Auch unser Nokia MD-12 Bluetoothlautsprecher fand einfach keinen Draht zum iPhone und mangels NFC im iPhone war auch keine Koppelung darüber möglich. Aber der Sound vom iPhone war gut genug, um es ein paar Wochen darüber laufen zu lassen.

Nutzung als Telefon

Ein nicht unwichtiger Aspekt, wenngleich ich mein Smartphone heute kaum noch zum telefonieren nutze. Somit gab es in den 4 Wochen genau ein Telefonat mit dem iPhone, welches ich auch extra für diesen Test machte, sonst hätte es auch das nicht gegeben. Das Gegenüber war klar zu verstehen, allerdings sehr leise. Obwohl die gleiche Person beim Lumia 735, Lumia 930 und anderen Geräten immer gut verständlich war. Dazu kam, dass ich das Telefonat erst nach etwa 4 Sekunden annehmen konnte, da der Touchscreen erst nicht reagierte. Ob das mit den -8°C Außentemperatur zusammenhing oder das System einfach einfror, kann ich jetzt nicht sagen.

Der Akku

Der Akku ist ok. Kein Dauerbrenner, aber ich kam über den Tag. Am Ende des Tages hatte ich meist noch etwas 30-40%, wenn ich spielte 10-20%. Wie gesagt, ich kam problemlos über den Tag, ein zweiter war aber nur an Wochenende, an denen ich mal Zuhause blieb, drin. Beim Lumia 735 hab schaffe ich hier mehr. Es gibt nichts zu meckern, allerdings eben auch nichts großartig positives zu sagen. Es ist eben ein normaler Akku, den ich jede Nacht laden musste. Kenne ich so von Früher vor meiner Windows Phone Zeit, störte mich also weniger.

Und sonst so?

iPhone 6 Test mit Lumia 735

Mir fehlte auf jeden Fall das zweimalige Tippen auf das Display, damit dieses angeht. Wettgemacht hat das wiederum Touch-ID, welches das Entsperren erheblich beschleunigte. Das machte einfach Spaß und ging schnell. Wenn man nicht gerade feuchte Hände hatte. Was ich allerdings unverständlich finde, warum kann der Zahlen-Sperrcode nur 4 Ziffern haben? Klar, es gibt einen Modus für komplexe Passwörter, aber da habe ich dann keine Zahlentastatur, sondern eine vollständige. Und wo wir gerade bei Sicherheit sind, Passwörter einzugeben war eine Qual. Ich bin es von Windows Phone, Windows und dem Internet Explorer gewohnt, dass ich am Ende des Passwortfeldes ein kleines Icon habe, mit dem ich das Passwort anzeigen lassen kann, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht vertippt habe. So etwas fehlt in iOS.

iOS Datenverbrauch

Was mir auch auffiel war, dass der Datenverbrauch von iOS exorbitant hoch ist. Ich habe bei congstar 1GB Traffic im Monat und habe diese noch nie aufgebraucht. Nicht mal wenn ich viel unterwegs bin und unterwegs Videos schaue, komme ich an diese Grenze. Beim iPhone kam ich allerdings sehr schnell ran. 16 Tage des Februars reichten, um 816 MB zu verbrauchen. Normalerweise hab ich am Ende des Monats etwa 400-500 MB verbraucht. Ich hatte also noch 208 MB für die restlichen 11 Tage über, die ich dann aber wieder mit Windows Phone bestritt. Reichte leider nicht und so war ich den letzten Tag gedrosselt. Ich weiß, dass der Datenverbrauch von Windows Phone geringer ist, das habe ich damals schon beim Wechsel von Android auf Windows Phone gemerkt, aber der Verbrauch vom iPhone ist einfach absolut unverhältnismäßig hoch gewesen.

Außerdem störte mich, dass eigentlich jede einzelne App, die externe Links bereitstellt, einen internen Browser hat. Warum? Ich klicke auf einen Facebook-Link? Interner Browser. Twitter? Interner Browser. Feedreader? Interner Browser. Teilweise musste ich jede Seite dadurch zwei mal aufrufen, weil der interne Browser in diesen Apps keinen Lesemodus hat und die Seiten mobil schrecklich zu lesen waren. Nervt und kostet Zeit und Traffic.

Und zu guter Letzt nervte die Beschränkung keine Dateien per Bluetooth verschicken zu können. Normale Vorgehensweise? Bild öffnen, auf teilen gehen, NFC auswählen und das Telefon an das Telefon meiner Freundin halten. Dann ist es auch schon fast drüben. Die Übertragung dauert dann 1-2 Sekunden. Gesamtzeit? Etwas 5-10 Sekunden. Bei iOS? Da geht das nicht. Auch einfache auswählen von Bluetooth für das Versenden gibt es nicht. Also? Entweder eine Mail mit Anhang versenden, was bei beiden nicht nur Traffic verbraucht, sondern auch eine schnelle Internetverbindung voraussetzt oder eben die Daten in die Cloud hochladen und den Link teilen, was noch umständlicher ist.

Fazit

iPhone 6 Test Rückseite

Das klingt jetzt zum Großteil alles negativer, als es ist. Das iPhone 6 ist ein großartiges Gerät und der Test hat mir viel Spaß gemacht, doch es gibt eben viele Dinge, die mir unverständlich sind, die umständlich gelöst sind oder wo die Gewohnheit aus Android, Windows und Windows Phone eben komplett andere Wege gehen würde. Bei der Wahl zwischen Android und iOS wäre iOS der klare Sieger. Denn ich bin kein Bastler. Ich will keine 3-4 Stunden pro Tag mehr damit verbringen, mir ständig die neueste ROM zu ziehen oder am System rumzuschrauben. Ich will ein Telefon, welches funktioniert und das findet man bei Apple eher, als bei Google. Die dritte Alternative gefällt mir trotz aller Kleinigkeiten, die andere stören, allerdings besser.

Wäre der Test nur 1-2 Wochen lang gewesen, hätte ich mir womöglich ein iPhone gekauft und es nach weiteren 1-2 Wochen vermutlich schnell bereut und zurückgeschickt. Nach den 4 Wochen bin ich jetzt soweit, dass ich sagen würde dass iOS ein hervorragendes System ist und ich jetzt verstehen kann, warum so viele Menschen es so gern haben. Aber es ist einfach nicht das System, mit welchem ich glücklich werden kann. Das iPhone 6 an sich ist hingegen eines der besten Smartphones, die ich je in der Hand hatte. Technisch gesehen, ist es auf jeden Fall das am besten abgestimmte Gerät, welches ich je benutzt habe. Da können sich HTC, LG und vor Allem Samsung eine Scheibe von abschneiden. Aber auch Microsoft kann sich gerne an einigen Stellen inspirieren lassen.

Ich mag das iPhone. Es war ein schöner Urlaub, den ich da 4 Wochen im Hause Apple hatte. Ich mochte wie es sich anfühlt. Ich mochte den Sound, das Display und vor Allem die Kamera. Aber ich bin froh wieder Zuhause zu sein. Dort wo alles so funktioniert, wie ich erwarte. Und wenn mir eines noch zusätzlich bewusst wurde, nachdem ich jetzt das Lumia 735 wieder nutze, dann dass Windows Phone gar nicht so langsam ist, wie ich immer dachte. Tatsächlich schaffe ich mit dem Lumia 735 viele Sachen weit schneller, als mit dem iPhone. Auch wenn das iPhone in der Hardware-Performance natürlich über dem Midrange-Gerät liegt.

Also an der Stelle noch einmal vielen Dank an die 1&1 Internet AG, welche mir diesen Test ermöglicht hat. Wer das Gerät jetzt kaufen möchte, kann dies bei 1&1 oder auch bei Amazon erledigen.

iPhone 6 bei 1&1 iPhone 6 bei Amazon

Und hier noch kurz zwei Bilder vom Case, welches ich verwendet habe. Das werde ich hier einfach mal für diejenigen, die bis hierhin gelesen habe, in den Kommentaren verlosen. Damit ich zuordnen kann, wer das Case überhaupt gewinnen will, schreibt in den Kommentar einfach #kiwiCase, dann kommt ihr in den Lostopf. Jeder hat ein Los, egal wie viele Kommentare es gibt und am 16.03.2015 werde ich mit random.org bestimmen wer das Case bekommt. Ergo: Jeder Kommentar bis zum 15.03.2015 um 23:59 (Serverzeit) zählt.
Viel Erfolg :) (Wer nicht warten kann, hat natürlich die Möglichkeit es sich auf Amazon zu kaufen)

Update

Random.org

Ok, die Verlosung ist um und random.org hat entschieden. Die Nummer zwei hat gewonnen und damit der Kommentar von Domenic, der gerade sein neues iPhone 6 für durch die Vertragsverlängerung bekommt. Scheint mir ja den Richtigen zu treffen :D Danke an alle, die teilgenommen haben.

 

iPhone 6 Test mit Hülle von hinten iPhone 6 Test mit Hülle von vorn

Testfotos vom iPhone 6

15 Kommentare Lust was dazu zu sagen? Dann ab in die Kommentare damit!

  1. Danke für den Beitrag, war sehr interessant, einen iOS-Erfahrungsbericht aus Windows-User Sicht zu lesen!
    Nutze seit 4 Monaten ein iP6, davor jahrelang nur Android – und einige der oben erwähnten Punkte stören mich immer noch (interner Browser, Musik fast nur via iTunes,….). Zum goldenen Käfig: Wenn man nur Apple-Geräte nutzt ist das eher ein Vor- als eine Nachteil, denn untereinander funktionieren iPad, iPhone und Mac einfach wahnsinnig gut (dank Yosemite und iOS 8). Möchte auf gar keinen Fall mehr wechseln! Und Morgen Abend wird gespannt Keynote geschaut =)

    Ach ja: #kiwiCase xD

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  2. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen mal Windows phone ausführlicher zu testen, kann aber bestätigen wie umständlich IOS sein kann. Die Abneigung gegenüber Android kann ich nicht wirklich nachvollziehen man muss ja nicht zwingend an allem „rumschrauben“ nur weil es möglich ist!
    #kiwiCase

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    • kiwiKaiser

      Das mit dem rumschrauben war nur ein Beispiel. Ich habe 5 Jahre lang Android genutzt und sehe mich durchaus in der Position das einigermaßen bewerten zu können. Das System läuft halt einfach nicht so wie Windows Phone und iOS out of the box und auch nach Monaten noch problemlos, sondern man muss gelegentlich Hand anlegen.

      Und wenn man dann noch Technikenthusiast ist, ist es eh vorbei. Ich möchte gerne die neueste Software haben, wenn diese verfügbar ist. Bei iOS und Windows Phone kein Problem. Bei Android ein Glücksspiel und da fangen dann die Basteleien wieder an.

      Aber das ist ok. Jeder hat seine Vorlieben, deswegen gibt es die drei Systeme, weil Menschen nicht alle gleich sind. Und jedes der drei Systeme hat hervorragende Ansätze. Jedes der drei Systeme hat aber auch Schwächen. Und es gilt für sich selbst das zu finden, was die Schwächen hat, die einen selbst nicht stören.

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  3. Klasse Beitrag, Klasse Blog. Ich bekomme mein IP6 nächste Woche und nutze aktuell das 5S (davor 4S). Android hab ich auch eine lange Zeit genutzt. Bin damit aber nie richtig warm geworden. Was ich mir in meiner Sammlung noch fehlt ist ein Windowsgerät. Das habe ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen.
    #kiwiCase

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  4. Hallo.

    Sehr guter Bericht. Schildert das wieder was sich viele denken. Ich, ein WP Nutzer, denkt genau gleich. Mein 930 gegen ein iPhone zu tauschen wäre undenkbar. Einzig die Kamera am iPhone ist Mega!

    #kiwiCase

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  5. Superklasse Testbericht und die Kamera vom iPhone 6 wie ich finde, ist nicht zu toppen. Wunderschöne Fotos hast du damit geschossen, satte Farben und scharf wie eine Rasierklinge.

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  6. Hi,

    danke für diesen tollen und ausführlichen Bericht. Besonders gefallen hat mir, dass du auf möglichst sachlicher Ebene deine persönlichen Erfahrungen mitgeteilt hast, nachdem du dich mit den verbreitetsten Smartphone- Betriebssystemen beschäftigt hast.

    Ich bin seit einigen Jahren überzeugter iPhone Nutzer. Allerdings habe ich selbst nie ernsthaft die Betriebssysteme miteinander verglichen. Daher war dein Bericht für mich besonders wertvoll.

    In einigen Punkten stimme ich dir vollständig zu, in manchen Punkten aber nicht. Bei den Systemeinstellungen zum Beispiel stimme ich dir zu. Im Laufe der Zeit hat Apple aus einem ursprünglich sehr gut sortierten Menu in einigen Teilbereichen ein kleines Chaos angerichtet. Mit jeder neuen Version kamen neue Menüpunkte hinzu, die dann teilweise einfach irgendwo mit eingemogelt wurden. Wenn man, so wie ich, seit der ersten Stunde dabei ist und die Entwicklung mitverfolgt hat, weiß man natürlich wo die sich befinden, aber für jemanden ohne IOS- Erfahrung kann das schonmal zu einer echten Herausforderung werden.

    Einen immer wieder auftauchenden Kritikpunkt, kann ich allerdings in keiner Weise teilen. Die Kritik an iTunes konnte ich noch nie verstehen. Für mich ist es der absolute Segen! Wenn man es richtig einstellt, dann übernimmt iTunes für einen die komplette Medienverwaltung inkl. Beschriftung der Medien, Ablage in Dateiordnern inkl. Beschriftung, Herunterladen der Cover, Synchron halten aller Geräte, die damit gekoppelt sind und und und… Man kann intelligente Wiedergabelisten erstellen und diese synchronisieren. Ich habe z. B. eine intelligente Wiedergabeliste, in der nur die Lieder auftauchen, die ich in den letzten 6 Monaten in iTunes importiert habe, die nicht mehr als 5 mal übersprungen wurden. Diese Liste wird dann von meinem Rechner auf mein iPhone übertragen.
    Die Musik- App auf dem iPhone ist allerdings auch nur für das Abspielen von iTunes- Inhalten gedacht.

    Für diejenigen, die iTunes einfach nicht nutzen möchten, gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten Musik auf dem iPhone abzuspielen. Z.B. die Amazon Music- App, mit der man bei Amazon gekaufte Musik unter anderem auf das Smartphone downloaden kann und direkt in der Amazon Music- App abspielen. Oder die Spotify- App, mit der man Inhalte Streamen oder auch downloaden und anschließend direkt in der Spotify- App abspielen kann. Warum das in OneDrive nicht möglich ist, liegt am Entwickler der App selbst. Die Möglichkeit Inhalte abzuspielen, die in eine App heruntergeladen wurden, gibt es jedenfalls.

    Bezüglich Windows hast du mich trotzdem überzeugt. Immerhin habe ich jetzt eine zweite Option, sollte ich irgendwann mal nicht mehr mit IOS zufrieden sein.

    Danke und viele Grüße

    #kiwiCase

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    • kiwiKaiser

      Hi Ramzi,

      danke für die Blumen :) Sowas hört man gern.

      Ja, das habe ich jetzt schon häufiger gehört, dass man die Einstellungen beherrscht, wenn man seit Anfang an dabei ist. Würde ich auch so mitgehen. Die Einstellungen von Android sind auch verschachtelt, dennoch finde ich mich auch nach 2 Jahren, in denen ich es nicht nutzte, immer noch recht gut drin zurecht. iOS war für mich da schon eher ein böhmisches Dorf :D

      Ich sage nicht, dass per iTunes per se Mist ist. Bzw. ich wollte das damit nicht ausdrücken. iTunes hat ganz sicher seine Vorteile und gäbe es Zune für Windows (Phone) noch, würde ich es sicherlich auch noch nutzen. (Zune ist ein Pendant zu iTunes aus Windows-Sicht. Wurde leider eingestellt) Aber ich nutze keine Apple-Produkte.
      Ich hätte das vielleicht besser rausstellen sollen. Würde ich jetzt ein iPhone dauerhaft nutzen, hätte ich auch in den sauren Apfel gebissen (pun intended) und iTunes genutzt. Klar, wäre ja auch logisch, denn dann würde ich vermutlich die komplette Riege aus diesem Bereich nutzen. Aber für 4 Wochen damit rumplagen und keine Zeit haben, die eventuellen Vorzüge zu genießen, die es nach längerer Zeit mit sich bringt, wollte ich mir nicht antun.

      Das was du erzählst, ist zwar ganz schön, aber ich sortiere meine Musik schon selbst, da gab es noch nicht einmal so etwas wie iTunes oder ähnliches ^^ Ich habe mein eigenes System und möchte auch Ausnahmen einfügen, denn sonst hätte ich zum Beispiel ein riesengroßen Chaos aufgrund meiner enormen Sammlung an Spiele-Soundtracks, welche ich aus den Humble Bundles habe. Die intelligenten Wiedergabelisten klingen ganz nett, aber es ist nichts, was ich je vermisst hätte. Und das hatte ich z.B. bei Google Play Music auch in der Art.

      In Sachen Musik bin ich jetzt von Spotify auf Xbox Music umgestiegen und ganz zufrieden. Hier muss ich dir auf jeden Fall recht geben, dass Microsoft in die OneDrive-App einen Player hätte einbauen müssen, dennoch ist die Kritik da, dass ich nicht einfach Musik runterladen kann und sie mit einem beliebigen Player auf dem iPhone abspielen kann.
      Wenn ich diesen Test in einem halben Jahr mit dem iPhone 6s gemacht hätte, wäre mir das auch gar nicht negativ aufgefallen, da Microsoft dann endlich Xbox Music die nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat und Streaming aus dem OneDrive und weitere Funktionen bietet.

      Schön, dass ich damit dein Interesse Richtung Windows wecken konnte :D

      Viele Grüße zurück! :)

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  7. Danke für den Bericht. Mir erging es ähnlich. Abgesehen von den Apps ist der tägliche Gebrauch bei Windows Phone einfach viel besser. Neben den Live Tiles fehlen mir einfach die Such- und Zurücktaste. Ich glaube, es vergeht kein Tag, an dem man nicht die Suche am Smartphone bemühen muss. Und da gibt es nix einfacheres als Handy entsperren, Cortana starten und ab

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  8. habs grad erst gelesen, und wieder ein maßstabsetzend neutraler und dennoch herrlich subjektiv geschriebener Bericht aus dem prallen Leben.

    Mein Lieblingssatz war

    „…Sonst war alles ok, aber irgendwie fühlte ich mich permanent eingeschränkt. Ich fühlte mich, als würde mich irgendwer zwingen wollen mich zu ändern…“

    Danke. Ich hocke hier gerade mit diesem hardwaremäßig zum Weinen schön gemachten Macbook Pro auf dem Balkon und schreibe diese Zeilen; ich habe es seit nun etwa 8 Wochen, und genau so ergeht es mir. Bestimmt alles toll und klasse, aber nicht so, wie ICH es haben will, sondern Apple. Wir wollen, daß du das SO machst, und wenns Dir nicht gefällt, dann geh halt. Bin froh meinen alten Win7-Dell Backstein noch nicht vertickert zu haben und schau mir nach den extrem positiven Erfahrungen mit meinem Lumia 640, das hier neben mir liegt, demnächst wohl doch noch ein paar hochwertige Win8 bzw bald Win10-Notebooks an. (Danke für die klasse WIN10-Aufklärung!) Für das Geld was ich hier auf dem Schoß habe, sollte auch woanders was zu finden sein, das sich so bedienen läßt, wie ICH es mag.

    Kurzum: Danke für das Wissen, daß ich nicht völlig schräg bin, wenn ich mich nicht einem Dogma anzuschließen bereit bin, auch wenn es alle andren tun. Danke für die Bestätigung, daß nicht nur mir als PC-Ahnungsloser die Zeitschrift CHIP zunehmend suspekt ist, und natürlich nochmal und wieder danke für die schlicht tolle Seite.

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    • kiwiKaiser

      Danke für den tollen Kommentar. So ein Lob liest man wirklich gerne :)

      Auf ein Macbook Pro kannst du übrigens auch Windows installieren. Angesichts des fehlenden Touchscreens und dem bevorstehenden Launch von Windows 10 vielleicht nicht ganz so cool, wie zum Beispiel ein Dell XPS 13 oder ähnliches, aber taugt trotzdem noch gut.

      Die CHIP ist mir persönlich schon länger suspekt. Insbesondere wenn man die letzten Beiträge so liest, in denen Windows 10 zum Start für tot erklärt wird und man von einem Schnüffel-OS redet, bei dem man zum Beispiel Sicherheitsfeatures (SmartScreen Filter etc) deaktivieren soll, weil ja angeblich für jeden Windows-Nutzer ein Microsoft-Mitarbeiter da sitzt und sich genau anschaut, was man denn so macht.

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  9. Ich mag Windows. Ich mochte sogar (vermutlich als einziger) Windows 8. Und ja, ich mag Kacheln. Aber ich schiele auch immer mal wieder über den Tellerrand Richtung iOS. Dann spiele ich ein bisschen mit meinem „neuen“ iPad oder meinem betagten iPhone 3Gs herum. (Letzteres ist in Verbindung mit einer Dockingstation immer noch das beste Küchenradio ever!)

    Aber es bleibt immer bei einem kleinen Ausflug und dann freue ich mich wieder über meine Kacheln. Und das ist in der Tat dann, wie nach Hause kommen! Es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine ist. ;-)

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    • kiwiKaiser

      Ich war auch ein großer Befürworter von Windows 8. Zumindest ab 8.1 davor muss man einfach zugeben, dass es nicht gut war. Auch nicht schlecht, aber eben nicht gut. Die Kacheln mag ich bereits, seitdem ich das erste mal ein Smartphone mit Windows Phone 7 gesehen habe. Schade finde ich in der Hinsicht, dass die Kacheln in der Zeit nicht mächtiger geworden sind, wenn man mal von den Ordnern auf Windows Phone/Mobile absieht. Hier würde ich mir noch wünschen, dass man als Entwickler Shortcuts auf diese legen könnte.

      iOS ist definitiv derzeit das beste System, wenn es um das Gesamtpaket geht. Was nicht heißt, dass ich es besser finde, als Windows Mobile. Aber objektiv gesehen ist es einfach mal besser. Mir mach Windows dennoch mehr Spaß.

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